Archiv fürJanuar, 2009

Satans Verblödungsstrategie

Seine satanische Majestaet bei der Arbeit

Seine satanische Majestaet bei der Arbeit

Wer in den 70er Jahren schon unterwegs war, der hat wahrscheinlich gemerkt, dass sich seit den 80ern weltweit und kulturell rapide die Dinge verändert haben. Eines der besten Beispiele ist die Band Genesis. Wer ihre Scheiben aus den 70ern kennt, der weiss was für ein Quantensprung in’s Kommerzielle von Alben wie z.B. „Selling England By The Pound“ bis zu ihrem ‘91er Album „We Can’t Dance“ stattfand.

Die Musik die Bands wie Genesis und zahlreiche andere in den 70ern produziert haben, war für das Publikum das in der 80ern Michael Jackson zum „King of Pop“ krönte, viel zu anspruchsvoll.

Ähnliche Vergleiche kann man zwischen der Qualität der Texte von Liedermachern aus den späten 60ern wie Bob Dylan oder Leonard Cohen, sowie später James Taylor oder Cat Stevens, und dann den 80er Phänomenen wie Dieter Bohlen (die in den 60ern oder frühen 70ern wahrscheinlich gesteinigt worden wären) anstellen.

Jene Beobachtungen führten mich zu meiner eigenen kleinen „Verschwörungstheorie:“ Der Teufel hat in den 80er Jahren seine Strategie geändert. Während er in den 70ern noch versuchte, seine „schwarzen Schäfchen“ durch intellektuelles Power-Futter für’s Hirn in seine dunkle Hütte zu locken, muss er wohl in den 80ern erkannt haben, dass es einen einfacheren und schnelleren Weg zur Welteroberung geben müsse. Das ganze dauerte ihm wohl zu lange. Und ausserdem waren ihm ja trotz aller Raffinesse manche Leute auf die Schliche gekommen und durchschauten seine Masche von linksradikalen Parolen, die in der selben Leiher wie Rechts nur in rot hinter eisernen Vorhängen endeten.

Er erkannte ausserdem, dass je länger die Menschen nachdachten, um so eher konnten sie auch durch seine Evolutionsmasche schauen, wie es z.B. dem Biochemiker Dean Kenyon erging, der durch seine eigenen Untersuchungen und erweiterte Forschungen herausfand, dass er bisher auf dem Holzweg gewesen war, und dass die Darwinsche Masche „Energie + Materie = Leben“ ein Haufen Bockmist war. Es fehlte nämlich noch eine Zutat, und das war die Information, die gigabyteweise in jeder einzelnen der milliarden von Zellen in unseren Körpern steckt, und Information hat nun mal die Eigenschaft, dass sie immer einen Autor hat. Somit wurde Dean Kenyon einer der Mitbegründer von Intelligent Design, den neuen kulturellen Terroristen, die die darwinschen Gurus auf dem Kieker haben so wie Stalin einst Christen, Juden und andere Dissidenten.

Satan erkannte, dass er rascher an sein Ziel der totalen Weltbeherrschung kommen würde, wenn er sich einer Waffe bemächtigen würde, die schon Jahrzehnte zuvor einer seiner wenigen Feinde im 3.Reich, namens Dietrich Bonhoeffer erkannt hatte: die Dummheit. Anstatt wie Goebbels einst zu schreien, „Wollt ihr den totalen Krieg?“ lautete die Devise von nun an, „Wollt ihr die totale Verblödung?“ Und die eintönige Antwort des Volkes war ein ebenso markerschütterndes „JA!!!“ wie das ihrer Vorgänger in den 30ern. Mit dem Unterschied, dass dieser totale Krieg gegen den gesunden Menschenverstand ein wahrlich internationales Unterfangen war, dem kein Staat der Welt entrinnen sollte.

Wer also Angst vor dem 3.Weltkrieg hat, kann beruhigt wieder einschlafen. Er ist bereits vorbei. Verloren hat das was die Engländer einst „Common Sense“ nannten, der mittlerweile aber bei weitem nicht mehr so „common“ ist, und gesiegt hat – wie allseits ersichtlich – die Dummheit, ein größerer Feind des Guten als die Bosheit selbst, laut Bonhoeffer.

Aus diesem Grund konnte es auch passieren, dass die Welt sich in den letzten 8 Jahren dermaßen in ein Orwellsches „1984“ verwandeln konnte. Der satanische Vorteil: kein Schwein weiss mehr wer oder was Orwell ist oder war, und 1984 ist lediglich das neue Datum der Steinzeit.

Und was nun? Im Nahen Osten läuft gerade die zweite Staffel von „Holocaust,“ und im Weissen Haus sitzt tatsächlich ein schwarzer Mann der noch weiss wozu das Ding zwischen unseren Ohren da ist, und mit dem er auch die wohl grösste wirtschaftliche Herausforderung seit fast 80 Jahren lösen muss, wenn der Welt nicht ein ähnliches Schicksal zuteil werden soll wie jenes, das sie in den Brandungen der damaligen Weltwirtschaftskrise fand…

Welche Strategie steht wohl für das kommende Jahrzehnt auf dem Plan? Ich lass’ mich überraschen.

Manche Dinge verändern sich nie

David gegen Goliath 2009

David gegen Goliath 2009

(Übersetzung aus dem Englischen)

Wenn es je zwei Völker gegeben hat die beweisen dass das einzige das wir aus der Geschichte lernen ist, dass wir nichts aus ihr lernen, dann sind es die Deutschen und die Juden.

Nicht viele scheinen meine persönlichen Ansichten über den bald seines Amtes verabschiedeten U.S. Präsidenten George Bush zu teilen. Zumindest scheinen nicht viele den Mumm zu haben, es öffentlich zuzugeben, außer vielleicht dem Venezuelanischen Staatschef Hugo Chavez, was ich ihm stets hoch anrechnen werde, sowie einigen Kanadiern, und den seligen Autoren von Counterpunch.

Natürlich gibt es Millionen von Arabern deren Gesinnung gegenüber G.W. noch weitaus weniger gutmütig ist als die meine, einschließlich die der Bevölkerung des Iraq, auch wenn diese sich derzeit nicht in einer Position befindet, jene offen zu verkünden.

Dann sind da die Deutschen, von denen tausende, wahrscheinlich sogar zehntausende bereit sind, ihre Gefühle gegenüber dem wahrscheinlich schlimmsten Diktator den die USA je hatten, anonym irgendwo auf Youtube oder sonstwo kund zu tun wenn sie ein Bier oder zwei zuviel hatten, aber eines hat sich an den Deutschen seit Hitler nicht verändert: Sie sind immer noch ein Haufen Feiglinge. Vielleicht ja auch nicht zu unrecht, da Feiglinge tendieren, länger zu leben, aber was für ein Leben?

Und Feiglinge scheinen lediglich weitere Feiglinge hervorzubringen.

Darum hört oder sieht man auch nicht viel von der deutschen Bevölkerung zu dem was gerade in Palästina abläuft.

Genau wie ihre Vorfahren vor 75 oder 80 Jahren, ziehen sie es vor, zuzusehen und nichts zu sagen. Sie schlucken brav die Regierungspropaganda von heute, genauso wie damals. „Die Palästinenser haben diesen Völkermord über sich selbst gebracht, so wie die Juden den Holocaust des 3.Reiches über sich selbst gebracht haben…“

Es ist die große Gleichgültigkeit die die Unschuldigen abschlachtet; damals wie heute.

Die Davids von einst sind der Goliath von heute, die Verfolgten von gestern sind jetzt die Verfolger, und der Faktor der sich überhaupt nicht verändert hat ist der gleichgültige Suff der Massen die beistehen und dem Gemetzel zugucken.

Am schlimmsten von allen jedoch sind gewisse christliche Fraktionen die meinen sie müssten öffentlich mit den Israelis sympathisieren, vielleicht um irgendwelche Schuld in der Vergangenheit zu sühnen, aber in Wirklichkeit nur zeigen dass sie absolut gar nichts gelernt haben. Sie schlucken einfach die selbe Propaganda wie ihre Eltern oder Großeltern, nur aus anderen Quellen.

Kein Wunder schwor Jesus dass Er einige Seiner angeblichen Nachfolger aus Seinem Munde ausspeien würde weil sie so lauwarm sind…

Und was jene anbelangt die sich die Söhne Abrahams nennen, so wird der Tag noch offenbaren was verborgen wird.