Archiv fürMärz, 2008

Schule macht blöd

Hurrah, ich wollte schon seit längerem einen Blog mit diesem Titel schreiben, und habe auch gestern endlich die offizielle Bestätigung zu meiner zugleich frechen, traurigen, aber nichtsdestotrotz wahren Behauptung. Zunächst dachte ich ja noch es wären lediglich die Medien und Computerspiele an allem Schuld, aber wenn man jahrelang weder Fernsehanschluss noch Computerspiele im Hause hat und deine Kinder mit 8 immer noch unendlich viel klüger schienen als mit 12 oder 18, dann muss man sich langsam fragen, ob die ständig zunehmende Verblödung unserer Gesellschaft nicht auch auf unser Bildungssystem zurück zu führen ist.

Als unsere gute Freundin Claire uns dann gestern den Artikel „White Paper“ von Daniel Bentkowski aus dem Jahre 2005 schickte, bekam ich endlich die Bestätigung auf meinen schon länger gehegten Verdacht.

In den USA gibt es über zwei Millionen schulpflichtige Kinder, deren Eltern schon länger wussten als ich, wie es um die Effizienz der öffentlichen Schulen steht, und unterrichten ihre Kids daher schlicht und prompt zuhause.

In unserer ach so edlen Demokratie würde man dafür in Teufel’s Küche geraten, wie z.B. der Fall Busekros vor ein paar Jahren an den Tag brachte.

Wer nun denkt, dass es sich bei der Panne mit der Bildung um ein Missgeschick handelt, wird von Mr. Bentkowski anhand literarischer Unterstützung eines besseren belehrt.

Geschichtliche Recherchen aus den Machenschaften des Council on Foreign Relations (die Leute, die immer schon Monate im Voraus wissen, in welches Land die US Armee als nächstes einfällt um dort „Freiheit und Demokratie“ zu stiften), festgehalten von der Authorin Charlotte T. Iserbyt (Reagean’s Beraterin in Sachen Bildung) in ihrem Buch, „The Deliberate Dumbing Down of America“ („Die vorsätzliche Verdummung Amerikas“) brachten den Wirtschaftsberater Bentkowski zu dem Schluss, dass der Grund warum man in den Schulen nicht viel lernt was einem auch im tatsächlichen Leben von Nutzen sein könnte der ist, dass unwissende Menschen leichter manipulierbar sind als kluge.

Zitate des ehemaligen Schullehrers und viermaligem „Lehrer des Jahres im Bundesstaat New York,“ John Taylor Gatto, aus seinen Büchern, Dumbing Us Down: The Hidden Curriculum of

Compulsory Schooling“ („Unsere Verdummung: Der verborgene Plan hinter der Schulpflicht“) und The Underground History of American Education“ („Die inoffizielle Geschichte der amerikanischen Schulbildung“) geben Einblick in die Frustration eines aufrichtigen Lehrers der sich gegen seinen Willen dazu verdammt sieht, junge Köpfe nicht zu erhellen, sondern zu verdunkeln.

Die Hoffnung, dass sich der Plan der Massenverdummung auf die USA beschränken würde, wird von der Offenbarung eines (europäischen) Dokuments der Bilderberger Gruppe zunichte gemacht, aus dem hervor geht, dass die alles andere als noblen Intentionen der globalen Elite nicht nur dem Schicksal des amerikanischen Volkes reserviert ist, was ja auch recht offensichtlich ist.

Schließlich basiere das Schema des tückischen Welt-Verdummungsplans ja auch auf der Problem-Reaktion-Lösung Dialektik des deutschen Philosophen Friedrich Hegel (1770-1831). (Ein glänzendes und aktuelles Beispiel dafür ist z.B. die momentane Verschärfung der Gesetze in Bezug auf Jugendliche und Genussmittel. Nachdem über Jahrzehnte hinweg eine Generation von Konsumjunkies und Komasäufern gezüchtet wurde, kommt nun die Lösung in Form von strengeren Gestzen, die widerum nicht nur die Freiheit der Jugendlichen in typischer 1984-„Big-Brother“–Manier beschneiden, sondern Gastronomen das Leben schwerer macht, und dem Rest von dem was man einst Kultur nennen konnte einen weiteren Nagel in den Sarg schlägt).

Da Bentkowskis „White Paper“ jedoch eigentlich eine Dissertation zum Thema Wirtschaft ist, und klugen Amerikanern rät, sich Gold und andere Edelmetalle zu kaufen, anstatt Abertausende von Schulden mit ihren Kreditkarten zu machen, benutzt er das Dilemma Bildung lediglich um zu zeigen, wohin das Ganze führt. Mir natürlich zur Freude (inmitten der noch größeren Traurigkeit des Ganzen), die ich mit euch teilen wollte. Freude einerseits darüber, dass es Menschen gibt, die dieselben Entdeckungen gemacht haben wie ich, und diese auch noch geschichtlich belegen können. Traurigkeit andererseits darüber, dass es sich hier um bittere Wahrheit handelt, und nicht nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Man kann sich zwar trösten, und versuchen, sich einzureden dass es hierzulande noch nicht ganz so schlimm sei. Zugegeben, bei den Amis scheint der Plan noch effizienter funktioniert zu haben, als bei uns, zumindest in manchen Punkten. Aber wer hierzulande in den 60ern und 70ern zur Schule ging und schon mal eine Deutscharbeit (oder Religionstest) seines Kindes unterschreiben musste, weiss, wovon ich rede. Oder wer den Fernseher anmacht und sich irgendeine Talkshow ansieht. Oder wer in letzter Zeit mal mit einem durchschnittlichen Teenager geredet hat…

Es ist ja auch nicht so als ob man irgendetwas daran ändern könnte, es sei denn, man hat den Mumm der „12 Stämme,“ und riskiert, eingebuchtet zu werden, das Sorgerecht zu verlieren, und unterrichtet seine Kinder selber. Aber zumindest kann man der Sache gewitzt in’s Auge sehen, und sich nicht einreden, dass die moderne Schilbildung tatsächlich dazu diene, unsere Kinder intelligenter zu machen. Das müssen wir schon selber in die Hand nehmen, wie es aussieht. Und beten. Gaaanz vieeel beten, dass das Ganze bald sein vorprogrammiertes Ende nimmt…

Alle meine Sünden…

1.3.08

Viele Leute glauben nicht daran, dass es so etwas wie Sünde überhaupt gibt. Sie glauben, das wäre eine „Erfindung“ der Kirche, und dass wir Menschen doch eigentlich nur hochentwickelte Tiere sind und aus angeborenen Instinkten heraus handeln.

Darum gehen dann wohl auch einige von diesen „hochentwickelten Tieren“ eines Tages schwer bewaffnet in ihre Schulen und töten aus ihrem „angeborenen Instinkt“ heraus ihre Mitschüler – vor allem jene, die an Gott glauben… Was ist denn schon dabei, Leute umzubringen, wenn wir eh nur Tiere sind und aus Instinkten handeln?
Aber angenommen, diese These ist Schwachsinn, und so etwas wie „richtig“ und „falsch“ und „gut“ und „böse“ existiert tatsächlich. Angenommen, wir sind nicht nur alle zufällig enstandene und der Ursuppe entkrochene Mutanten, sondern hinter der unfassbaren Menge an genetischer Information die in jeder einzelnen Zelle die in unseren Körpern in milliardenfacher Ausführung lebt, steckt – wie hinter jedem anderen Fetzen Information der jemals formuliert wurde auch – ein Autor.
Und angenommen, dieser Autor der Information die unser aller Leben möglich macht hätte von Anfang an Regeln festgelegt die es zu halten gilt, dann ist der Verstoß gegen jene Regeln das was manche Leute eben Sünde nennen.
Zugegeben, das Wort Sünde klingt schon etwas altmodisch, und erweckt vielleicht in dem einen oder anderen von uns Erinnerungen an die gerunzelte Stirn und nach unten gezogenen Mundwinkel des katholischen Pfarrers unserer Kindheit, Eindrücke, die uns wohl vermitteln sollten dass Gott ein zu fürchtendes Monster sei, das jede unserer auch noch so kleinsten Sünden mit einer weiteren Äone von Höllenqualen bestrafen wird.
Aber angenommen, Gott is wirklich das was die bislang größte Autorität zum Thema Gott – die Bibel – von Ihm behauptet: „Gott ist Liebe“ (1.Joh.4:8). Und angenommen, es stimmt tatsächlich was Jesus und Paulus wiederholt betonten, nämlich dass Gott und unseren Nächsten zu lieben das höchste Gebot ist, und wenn man dieses hält, man auch den ganzen Rest des Gesetzes und der Schrift erfüllt (siehe Matth.22:37-40, usw.).
Dann erhält das Wort Sünde einen neuen Sinn. Was manche Leute nicht wissen, ist dass das Wort Sünde im Ursprünlichen soviel bedeutet wie „das Ziel verfehlen.“ Was ist das Ziel? Laut dem neuen Testament, ganz schlicht und einfach: Liebe.
In anderen Worten, Sünde ist, wenn einem etwas anderes wichtiger ist, als Liebe. Das ist natürlich etwas, dessen wir uns alle zur genüge schuldig gemacht haben. Darum sagt die Bibel auch, dass wir alle Sünder sind (Römer 3:23) – ohne Ausnahme. Es erklärt und bestätigt auch, was viele von uns schon lange intuitiv verspürt haben, nämlich warum manche jener scheinheiligen Priester die uns so schnell in die Hölle verdammen würden, wenn es nach ihnen ginge, total auf dem falschen Dampfer sind, und zu ihrem Schock selbst zu uns Sündern zählen.
Wenn Gott Liebe ist, ist das was vor Ihm zählt, wieviel Liebe man in seinem Leben für andere gehabt und gezeigt hat, nichts anderes. Nicht, wieviele Bibelsprüche man auswending kann, oder wie oft man in die Kirche geht.
Darum glaube ich persönlich mittlerweile auch, dass es Gott egal ist ob jemand offiziell ein „Christ“ ist, oder nicht. Sein Kriterium ist Liebe, und die Schrift kann nicht gebrochen werden: „Wer liebt, der kennt Gott, denn Gott ist Liebe“ (1.Joh.4:7,8).
Mit Gott zu wandeln und der Sünde den Rücken zu kehren, bedeutet also, sich der Aufgabe zu widmen, das Lieben zu lernen.
Natürlich ist es somit des Teufels Aufgabe (so, es gibt keinen Teufel? Na dann schau dich mal um!) – uns einzureden dass wir keine Zeit für solchen Unsinn haben. Schließlich müssen wir Geld verdienen, denn dazu sind wir doch alle hier. Oder? ODER???
Angenommen, Jesus’ Rede an Seine Jünger über die Vögel unter dem Himmel und die Lilien auf dem Felde, „sie sähen uns sie ernten nicht, sammeln nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater nährt sie doch, wird Er solches nicht auch vielmehr für euch tun, usw.;“ angenommen, da ist wirklich etwas dran. Dann stimmt wohl auch das Fazit dieser Rede: „Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes, dann wird euch (Nahrung und Kleidung) zufallen“ (Matth. 6:28-33). Radikal!

Was ist eigentlich „das Reich Gottes,“ und woraus besteht es? Nun, es besteht aus Leuten, denn Jesus sagte, „das Reich Gottes ist in euch!“ In anderen Worten sagt Gott: „Kümmere dich um andere, und Ich kümmere mich um dich.“

Die Philosophie der meisten Menschen hingegen scheint eher zu lauten, „kümmere dich um dich selbst, denn es tut ja sonst keiner.“ Zugegeben, es benötigt schon etwas Glauben, dass da irgendwo dieser unsichtbare, allmächtige Typ sitzen soll, der Sich um uns alle kümmert. Nun, Er ist vielleicht momentan für unsere Augen unsichtbar, aber Er hat Sich dafür durch Sein Wort hörbar gemacht, man kann es lesen.
Aber die meisten von uns richten sich nicht nach dem was sie hören, geschweigedenn nach dem was man in der Bibel lesen könnte, sondern nach dem was sie sehen. Und wenn man sich in der Welt umschaut, ist es nicht gerade offensichtlich dass Gott sich um irgend etwas oder irgend jemanden kümmert. „Warum lässt Er dann dies und jenes zu?“ hört man immer. „Warum lässt Er Kriege zu?“ – Nun, wer führt denn diese Kriege? Sind es wir Menschen, oder Gott?
„Warum lässt Er all diese Verbrechen zu?“ Wer begeht die Verbrechen? Gott? Das Problem ist, dass den meisten Menschen viele andere Dinge (wie Geld, Macht, ihr Stolz, ihre Ehre, usw.) viel, viel wichtiger sind, als Liebe. Und das ist Sünde.
Unser Geiz lässt es zu, dass wir auf unserem Reichtum sitzen währen täglich zehntausend Menschen verhungern.
Unsere Habgier und unser Neid und Hunger nach Macht lassen es zu, dass wir – manchmal auch noch unter dem Denkmantel der „Gerechtigkeit,“ der „Demokratie,“ oder – noch schlimmer – im Namen Gottes in andere Länder einfallen, ihre Bevölkerung systematisch ausrotten, ihre Häuser zerstören und ihre 15-jährigen Töchter unter dem Motto, „alles was ein Tuch auf dem Kopf trägt, ist schuldig,“ vergewaltigen, wie es uns gerade so stolz die mächtigste und „christlichste“ Nation der Welt im Irak vormacht.
Unser Stolz verhindert natürlich, dass wir uns jemals eine solche Schuld eingestehen würden, und so erlauben wir unserer Faulheit, uns dazu zu bringen dass wir weiterhin tatenlos zusehen, stopfen uns in unserer Völlerei weiterhin die Bäuche voll, lassen unseren Hedonismus uns weiterhin von solchen Themen ablenken; lassen uns weiterhin in Furcht von unseren Politikern belügen, und belügen uns selbst, und wenden unseren Zorn selbstgerecht gegen Gott, weil Er doch schließlich die Schuld an allem trägt… Oder?

Vielleicht wollen wir es ja auch gar nicht besser wissen. Information ist ja gut und schön, aber wenn es um die Wahrheit geht, ist sie uns oft zu viel des Guten. Lieber weiter schlafen und bequem mit unseren Sünden weiter leben. Lass sie sich doch gegenseitig ausrotten… Es wird uns schon nicht betreffen… Das Böse wird einfach von selber weg gehen. Mach einfach die Augen zu… sieh’ nicht hin, halt’ dir die Ohren zu, oder dreh’ den Fernseher noch lauter… das Gewissen übertönen… noch ein Bier… ahhh, „Ignoranz ist Wonne,“ wie schon der Verräter Cypher in „Matrix“ so schön sagte.

Am Anfang war die Information

1.1.08

Ja, ich bin einer dieser Wahnsinnigen… dieser verrückten, gefährlichen Fanatiker, die an die biblische Schöpfung glauben. Ich bin ein Kreationist. Bzw. wir beide sind es.

Wenn man unter Google video den Suchbegriff „Creationism“ („Kreationismus“) eingibt, so muss man zunächst durch 3 ganze Seiten voll mit Links zu Videos waten, in denen Kreationisten in Stücke gerissen werden. Entweder von irgendwelchen Kommödianten, pseudowissenschaftlichen Produktionen, oder jedem Hinz und Kunz im Internet, der meint, seinen Thema zu dem Senf abgeben zu müssen, und von deren Intellienzlevel man annehmen kann, dass wenn man ihnen eine Waffe in die Hand geben würde und ihnen sagen würde, „Ab heute ist es legal, Kreationisten abzuknallen,“ sie ohne Zögern solche Knall köpfe wie uns vom Antlitz der Erde vertilgen würden. Nun, sie werden sich noch ein paar Jährchen gedulden müssen, bis es dann so weit is.

In der Zwischenzeit geht die Jagd der haushoch überlegenen Überzahl auf die kleine, anders denkende Minderheit halt auf der verbalen Ebene der Medien weiter. Mit Klans wie den Rockefellers, denen es sehr am Herzen liegt dass die Menschheit sich weiterhin für Säugetiere hält (Tiere sind viel leichter manipulierbar und „nutzbar“ als frei denkende Geschöpfe eines überlegenen Gottes), mit Kohle bis zum Abwinken um in die Aufrechterhaltung der wahrscheinlich größten Lüge aller Zeiten zu pumpen, fällt es den Evolutionisten genau so leicht, die Oberhand in diesem Krieg zu bewahren, wie im 2. Weltkrieg den Nazis über Juden, Polen, usw.

Wenn man sich aber trotzdem nicht entmutigen lässt und seine Suche nach Argumenten der anderen Seite weiter führt, so wird man schließlich fündig und stösst auf eine 7-teilige Serie bei Youtube von einem Mitglied namens Skysplash, in dem man sich darüber informieren kann – falls man die nötigen Sprachkenntnisse besitzt (was natürlich bei dem momentanen Stand der deutschen Bildung nur bei einer absoluten Minderheit der Fall ist) – wie es kam, dass hochrangige Wissenschaftler, die einst führende Bücher zum Thema Chemikalische Evolution schrieben, ihre eigenen Theorien nicht mehr glauben konnten, anhand der Dinge, die sie in ihren wissenschaftlichen Untersuchungen entdeckten.

Es stellte sich nämlich heraus, dass es genau so unmöglich war, dass sich Aminosäuren (essenzielle Bestandteile von Proteinen, die wiederum essenzielle Bestandteile jeder einzelnen Zelle auf der Erde darstellen) aus Zufall in der richtigen, lebensnotwendigen Reihenfolge zusammen schließen könnten, wie aus wahllos vom Himmel fallenden Buchstaben aus eine Scrabble Spiel gezielte Informationen zu erhalten.

Es stellte sich heraus, dass die Annahme, „Materie + Energie = Leben“ falsch war. Sie musste ergänzt werden, zu „Materie + Energie + INFORMATION = Leben.“ Ohne Information läuft nix.

Ohne die Informationen und Anweisungen von DNA-Molekülen, die sich übrigens als die größte bisher bekannte Quelle an Information und Intelligenz im Universum herausstellten, bei denen selbst Bill Gates mit seinen Heerscharen nicht mithalten kann, bekommt man nicht einmal ein einziges, für Leben erforderliches Protein zusammen.

Das Video zeigt auch, wie komplex dieser Vorgang ist.

Traurig ist die Statistik von der Anzahl der Leute, die sich bisher die Mühe gemacht haben, sich einmal wirklich über die Sachverhalte zum Thema Intelligent Design zu informieren und sich dieses Video anzuschauen. Es waren gerade mal 170 Personen, die es bis zum letzten Teil geschafft haben.

Es ist ein trauriger Beweis für die Tatsache dass wenn eine alles verändernde Wahrheit an’s Tageslicht kommt, so wird sich nicht unbedingt sofort als solche angenommen, sondern wird zuerst von den Vertretern der bisher regierenden Unwahrheit und Ignoranz bis auf’s Blut verteidigt. Sowohl von den F-Wörtern schwingenden Hinz & Kunz’s vor ihren Webcams, wie den Wissenschaftlern, denen ein Umdenken nach all den Jahrzehnten in denen sie Gehälter für die Aufrechterhaltung einer These bezogen haben, die sich nun bestenfalls als Irrtum entpuppt, viel zu unbequem ist.

Denn schließlich sind es die Geldgeber, die den Ton angeben. Und denen liegt nach wie vor noch sehr viel daran, dass Johnny weiterhin schön brav glaubt, dass er im Grunde nichts weiter als ein hochmutierter Affe ist.

 

P.S.: Ein weiterer Sieg des Geistes ueber die Materie: das oben angepriesene Filmchen ist (fuer knapp 23.- Oere) auch auf deutsch zu ergattern:

http://www.wort-und-wissen.de/medienstelle/dvd/lebensgeheimnis.html

(Wort und Wissen haben uebrigens neuerdings auch einen eBay-Shop)

Göttlicher Qualitätsvergleich

25.11.07

Eine Menge Leute sagen ja, dass sie an Gott glauben. Sogar Stefan Raab hat das mal von sich behauptet. Was viele Leute allerdings nicht wissen, ist, dass es sozusagen zwei „Götter“ gibt, bzw. 2 die von sich behaupten, der Schöpfer dieser Welt zu sein. Natürlich mag es noch viele andere „Götter“ aus den verschiedensten Religionen und Glaubensrichtungen geben, aber je länger man sich mit der Materie beschäftigt, um so offensichtlicher wird, dass diese lediglich im Dienste einer jener zwei Rivalen stehen.

Der eine ist „der Gott dieser Welt.“ Er wird von den meisten Leuten verehrt, und ist auch identisch mit der Haupt-Gottfigur der antiken Religionen der Griechen (Zeus), Römer (Jupiter), Babylonier und Ägypter, etc., und hat auch mehrere moderne Namen, unter denen er von denen verehrt wird, die seine wahre Identität kennen, obwohl die meisten ihn ganz offiziell eben nur „Gott“ nennen, denn schließlich ist er das ja auch für sie.

Der Andere – und Er ist wirklich ganz und gar anders – ist der Gott der nicht von dieser Welt ist, und das, obwohl sie nach Aussagen Seiner Gläubigen von Ihm geschaffen wurde, und zwar in nicht mehr als 6 Tagen.

Der Gott dieser Welt geht die Schöpfungsfrage etwas vorsichtiger an. Er ist zwar sehr mächtig, doch er weiß, in 6 Tagen hätte er das nicht hingekriegt. Vielleicht in 6 Milliarden Jahren. VIELLEICHT. Aber wahrscheinlich eher nicht, auch wenn wir noch so viele Nullen an diese Zahl hängen. Der Vorteil jedoch, wenn man sich für den Schöpfungsvorgang (angeblich) unendlich viel Zeit gelassen hat, dann kann niemand wirklich nachvollziehen was da tatsächlich abgegangen sein soll. Man kann Abertausende von „Wissenschaftlern,“ Lehrern, Filmproduzenten und Verlegern von Büchern und Magazinen engagieren und so viel Geld in die Verkündung dieses „Evangeliums“ pumpen dass nur die Allerdreistesten es wagen würden, nicht daran zu glauben (sondern eben die „6 Tage“ Version), aber man bleibt so gut wie anonym bei der Sache, und kann notfalls auch dem Zufall die Schuld in die Schuhe schieben und sagen, es habe sich alles von selber erschaffen.

Was man wissen muss über den Gott dieser Welt ist, dass was er am besten kann – nach Aussage des Anderen Gottes, der nicht von dieser Welt ist – ist lügen. Er mag zwar nicht die Welt erfunden haben, aber dafür die Lüge. Und so macht er halt auch gerne große Versprechen. In der Tat, verspricht er einem alle Reichtümer der Welt, wenn man ihn anbetet, denn anscheinend sind sie ihm in die Hand gegeben. Aber das ist ja auch relativ einfach, solange es noch Bäume gibt, aus denen man Papier machen kann – kleine Papierscheinchen die halt eben so viel wert sind, wie man den Leuten weis machen kann dass sie wert sind, und falls es eines Tages keine Bäume mehr geben sollte, auch dafür hat Lucy (so wird er unter Freunden genannt) bereits eine Lösung parat.

Wahrscheinlich der größte Unterschied zwischen dem Gott dieser Welt und dem Anderen, ist, dass der erstere die Menschen im Grunde nicht ausstehen kann. Man erkennt dies an seinen Nachfolgern, die entweder lauthals verkünden wie viel besser diese Welt dran wäre ohne die Pestilenz Menschheit, oder direkt zur Tat schreiten und Abertausende abschlachten. Entweder durch rohe Waffengewalt (diese Kunst ist das was Lucy am zweitbesten kann) oder indem man sie verhungern lässt, oder an künstlich oder natürlich kreierten Krankheiten zu Grunde gehen lässt. Wenn es um Leid und Elend geht, das man den Menschen zufügen kann, dann ist Lucy tatsächlich unübertrefflich und ein wahrer Meister.

Der Andere Gott widerum wird in Seinem eigenen Buch als die Liebe selbst beschrieben. Ihm geht es weniger um Kohle (is’ ja eh nur Papier), und auch weniger darum, den starken Mann zu markieren indem man sich bis an die Zähne bewaffnet und unschuldige Männer, Frauen und Kinder abschlachtet, sondern um das Gegenteil all jener Gier und jenen Hasses. Ihm geht es darum, den anderen, die nicht auf Lucy’s Tour reinfallen, beizubringen wie man einander liebt.

Selbst wenn es einen das Leben kostet. Denn dieses Leben ist nicht alles, verkündet der Andere Gott. Das beste kommt erst noch.

Die meisten Jünger des Gottes dieser Welt setzen ihre Karten auf das hier und jetzt. Schließlich ist ihr Gott der Gott dieser Welt, und die Rolle die er oder sie selbst in der nächsten – falls es eine gibt – spielen werden, ist für sie ein dunkles Mysterium. Lieber auf Nummer Sicher gehen, und in das investieren, was man auch sehen kann. Oder kaufen. Oder anderen wegnehmen.

Und wenn’s dann mal Probleme gibt, kann man es immer noch auf den Anderen Gott schieben, Den, Der sowieso nur halb so beliebt ist, weil Er halt eben so anders ist.

Der Gott dieser Welt ist der geborene Politiker (und wahrscheinlich auch der Gott der meisten Politiker). Seinen Rivalen durch den Schmutz zu ziehen bedeutet für ihn keine Schwierigkeit, während er sich selbst als der kommende Retter und Erlöser darstellt.

Wie Jesus sagte, „Ich komme im Namen Meines Vaters, und Mich nehmt ihr nicht an. Ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen.“

Allerdings wissen Insider, dass wenn er kommen wird, dieser Superheld unter allen Politikern, Tyrannen und Kriegstreibern, dann wird sich erst zeigen was wirklich in ihm steckt, und es wird sich mal wieder heraus stellen dass er nicht hält, was er verspricht. Er kann es einfach nicht. Mehr als große Worte schwingen und Panzer dirigieren und Leid und Elend bescheren hat er letztendlich nicht drauf. Und so wird seine glorreiche – bereits von seinen engsten Nachfolgern angekündigte – neue Weltordung auch (Gott sei Dank) nicht von langer Dauer sein.

Er wird sich lediglich als Thronräuber entpuppen, und zur Enttäuschung all jener die ihre Hoffnung auf ihn gesetzt haben, wird der vorübergehende „Gott dieser Welt,“ der Gott der Lüge, des Hasses und des Krieges, dem Anderen, dem wahren Gott der ewigen Welt – dem Gott der Liebe – weichen müssen.

Schwierige Wunder

26.9.07

Ich glaube, verglichen mit manchen Wundern, die in der Welt von Nöten wären, war das Kunststück, die Welt in 6 Tagen zu erschaffen, ein Kinderspiel, auch wenn dieser Orgasmus göttlicher Schöpfungskraft unseren himmlischen Vater dazu brachte, erst mal eine Verschnaufpause einlegen zu müssen.

Aber ich hätte da eine Herausforderung  für Ihn, die Ihn sicherlich länger als 6 Tage in Anspruch nehmen zu müssen. Wie lange, z. B., würde es brauchen, bis meine 11-jährige Tochter es lernt, die Marmelade, die sie traditionell beim Brote schmieren verkleckert, eigenständig aufzuwischen?

Sicherlich mehr als 6 Tage. Höchstwahrscheinlich mehr als 6 Wochen. Wahrscheinlich sogar länger als 6 Monate. Vielleicht 6 Jahre…

Ich glaube, die Wunder, die für Gott wirklich eine Herausforderung darstellen, sind diejenigen, die unsere Kooperation benötigen. Ich sehe es ja daran, wie schwer es es mit mir selber hat… Wie bekommt man jemandes Kooperation, ohne sie zu erzwingen?

Das Rote Meer zu teilen und die Kinder Israels dadurch auf trockenem Boden wandeln zu lassen, war ein Klacks gegen die Herausforderung, Sein Volk sicher durch die Fluten vn Lügen, Versuchungen und Ablenkungen an’s andere Ufer zu bringen, die uns ständig umgeben und jeden Moment drohen, über uns einzubrechen und uns zu verschlingen.

Blinde sehen zu machen war viel einfacher als die geistig Blinden dazu zu bringen, die Wahrheit zu sehen, vor allem solche die glauben dass sie bereits sehen… oder hören können. Einen Lahmen zum hüpfen zu bringen war bestimmt viel einfacher als jemanden der die Wahrheit kennt dazu zu bewegen, seinen Hintern zu erheben um tatsächlich etwas zu tun um die Welt zum besseren zu verändern.

Und Tote aufzuwecken, ist wahrscheinlich einfacher als die Zombies von heute, die lebenden Toten, dazu zu bringen sich von ihren Sofas, Fernbedienungen, Gameboys, Nintendos und Talkshows zu trennen und dem wahren Leben einmal in’s Gesicht zu sehen…

Ja, ich glaube an Wunder. Aber bei manchen bin sogar ich etwas skeptisch… Vielleicht brauchen sie auch einfach nur etwas mehr Zeit als so ein läppischer kleiner Act wie die Erschaffung des Universums…

Ich lass’ mich jedenfalls gerne überraschen…

Apartheid á la Suisse

18.9.07

Da wir – geographisch gesehen – auf 3 Seiten umgeben von der Schweiz sind und somit hautnah mit unseren schweizerischen Nachbarn zusammen leben, haben wir des öfteren das Privileg, sowohl die Vorzüge, als auch die Nachteile dieses bemerkenswerten Landes zu genießen.

Was die Natur dort anbelangt, so wurde die Schweiz ja offensichtlich von ihrem Schöpfer gesegnet wie kaum ein anderes Land, und es ist verständlich, dass nicht jeder sofort bereit ist, ein solches Idyll mit dem Rest der Welt zu teilen (zumal diese sich ja auch in wünschenswertem Zustand befindet).

Vor kurzem entdeckten wir die obige, mehr oder weniger künstlerische Expression der schweizerischen Weltanschauung, die zwar dem schweizerischen oder konservativen Betrachter harmlos genug erscheinen mag, uns aber verdächtig an Aparthheid oder die Anfänge des 3.Reichs erinnert.

Die Position eines Landes das sich (zumindest offiziell) aus den Geschehnissen der Weltkriege distanzierte erlaubt eben gewisse Freiheiten, die sich andere nicht so ohne weiteres und ohne großes Geschrei und Proteste herausnehmen könnten. „Wir haben uns unsere Hände ja nicht schmutzig gemacht,“ scheint die selbstgerechte Haltung zu sein, selbst wenn ausführlichere Recherchen der letzten Jahrzehnte anderes bewiesen haben.

Aber man sieht sich halt als ein sauberes Land, und möchte es auch als solches bewahren. Verständlich. Aber nicht auch ganz schön selbstsüchtig? Und vor allem, alles andere als christlich. Wenn Christus Schweizer gewesen wäre, hätte Er sich wahrscheinlich auch den Weg in den alles andere als klinisch sauberen Stall in Bethlehem erspart, den Kontakt mit Aussätzigen, Prostituierten, Dämonenbesessenen… Er hätte die Welt den Römern und das jüdische Volk den Pharisäern überlassen können, die, wie Er sagte – ganz ähnlich dem durschschnittlichen Kirchenchristen von heute, „es wohl sagen, aber nicht tun,“ in anderen Worten, kein lebendiges Beispiel für das Wort Gottes sind, wie Er es war.

Geistlichkeit und Religion hätten sich weiterhin einzig und allein in den Köpfen gewisser Leute abspielen können, ohne dass sich irgendjemand je dabei die Hände hätte schmutzig machen müssen, ohne jegliche Auseinandersetzung mit den unerwünschten Elementen der Gesellschaft, den schwarzen Schafen, die man ja – wie auf dem Schweizer Plakat – am liebsten mit einem Tritt ganz einfach von sich stösst.

Laut der Lehre des Enneagramms, einer Methode zur Unterscheidung 9 verschiedener Persönlichkeitstypen, ist die Schweiz eines der Symbolländer für Menschen vom Typen EINS, denen, die den Hang zum Perfektionisten haben. Perfektionisten haben wenig Geduld für jene die weitaus weniger „perfekt“ sind als sie selbst. Ich bin sogar zu dem Schluss gekommen, dass das vielleicht auch der Grund ist, warum es so viele Homosexuelle in der Schweiz gibt (wer schon mal abends auf einem Rastplatz in der Schweiz halten musste, weiss wovon ich rede): es ist einfacher, das gleiche Geschlecht zu lieben, als sich mit den Differenzen des anderen auseinanderzusetzen.

Ein weiteres Land das als Symbolland für EINSer gilt, ist Japan, ein Land, aus dem man neben seiner hohen industriellen Effektivität und Abreitsmoral auch von einer erschreckend hohen Selbstmordrate hört. Perfketionisten fällt es schwer, sich mit der Unvollkommenheit dieses Lebens auseinanderzusetzen.

Während die Welt gerade müde wird vom Betrug und Selbstbetrug der Amerikaner, und gleichzeitig immer mehr in die kollektive Furcht der Deutschen unter Hitler getrieben wird (der nächste „Führer“ kommt bestimmt!), so haben wohl auch jene ach so sauberen und perfektionistisch angehauchten Länder und Völker und Persönlichkeiten unter uns mit ihren „Kollektivsünden“ zu kämpfen…

Oder man ignoriert sie einfach, und lässt die Welt weiterhin flussabwärts treiben, in der Hoffnung, „Vielleicht erwischt es uns ja diesmal auch nicht…“

Erleuchtung — Au Weia!

8.9.07

Die Illuminaten haben einen neuen Supermarkt der Religionen in’s Internet gestellt, der den Schäfchen den letzten Rest des eh schon verdorbenen Appetits auf alles was im Zusammenhang mit dem Christentum steht auch noch ausmerzen soll. Große Plakatwände von Lottstetten bis Lübeck verkünden mit luziferischer Allwissenheit: „Die Bibel ist gefälscht,“ und werben für eine Webseite mit dem Namen „Das-Wort.de“ auf der aufrichtigen potentiellen Interessenten an christlicher Spiritualität so schlecht wird, dass sie sich gleich freiwillig zum Satanismus, Atheismus, Kommunismus, oder egal was für einer Alternative bekehren… nur Hauptsache raus hier!

Mit einem billig zusammengefledderten Buch das natürlich „belegen“ soll, was uns die großen Medien und Schmierblätter an den Kiosken schon seit Jahrzehnten Tag und Nacht eintrichtern, nämlich dass die Bibel gefälscht ist, jawoll, findet also eine weitere Episode des Kreuzzugs der „Erleuchteten“ statt, die hartnäckige Christen wenigsten dazu bringen soll, Vegetarier zu werden (nicht weil Ihr Tiere liebt, sonder Pflanzen nicht ausstehen könnt).

Genauso wie wir Euch schon vor Kurzem „bewiesen“ haben, dass Jesus in Jerusalem begraben liegt, mitsamt Seiner Mamma, Seinem Pappa, und einem Sohnemann… die ganze Sippschaft… Er ist also nie von den Toten auferstanden.

Und genauso wie Ihr ja schon brav alle den „Skandal“ um „Das Sakrileg“ geschluckt habt, nämlich dass Jesus Maria Magdalena zur Frau nahm, Seinen Kreuzigern den Finger zeigte und Sich stattdessen vermehrte wie alle anderen auch.

Oder wie wir Euch bereits eingetrichtert haben dass Judas der wahre coole Heilige war und Eure Vorfahrin Lucy hieß, weil wir alle soooo schlau sind (und Ihr so blöd dass Ihr den ganzen Mist ohne eine Spur von Zweifel bedingunglos schluckt und uns aus der Hand fresst, und gierig schreit, „MEEEEHR!!!“).

Tja, Illuminat muss man sein, „erleuchtet,“ wenn man Kohle bis zum Abwinken einsacken will dafür dass man die Massem nach Strich und Faden verarscht. Einen einfacheren Job kann man nicht haben: Lügen fabrizieren, von früh bis spät, denn das ist es was das Volk will.

So wie als Goebbels einst die Massen fragte, „Wollt ihr den totalen Krieg?“ bleibt auch heute die mark-und beinerschütternde Antwort auf die gleiche Frage (man kann „Krieg“ mit jedem beliebigen Übel austauschen, am populärsten und passendsten wäre aber wahrscheinlich „Bockmist“) immer noch ein ohrenbetäubendes „JAAAAAAA!!!!“

Und Old Lucy lacht sich in’s Fäustchen und singt sein Lieblingslied, „Another one bites the dust!“ – Another culture. Another generation….

Lach nur weiter, Alter! Der beste Lacher lacht zuletzt.

Lehre der Subtraktion

Wenn Jesus sagt dass die Wahrheit uns frei machen wird, dann bedeutet dies, dass es auch eine Lüge geben muss die uns versklavt. Wenn Er „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist, was ist dann der Umweg und die Lüge, die in den Tod führt?

Jenen die bestritten, jemals irgend jemandes Sklaven gewesen zu sein antwortete Jesus, „Wer sündigt, ist ein Sklave der Sünde.“ Wir wissen, dass das ursprüngliche Wort für Sünde „das Ziel verfehlen“ bedeutet. Wenn also Gott und Seine Wahrheit und Freiheit das Ziel sind, was sind die Lügen, die Abhängigkeiten und Süchte die uns vom Ziel fern halten und uns dazu bringen in die entgegen gesetzte Richtung zu laufen?


Für die Selbstsüchtigen ist die Lüge, „alles dreht sich um mich.“ („Nach mir die Sintflut.“)

Für die Habsüchtigen und Erfolgsjunkies lautet sie, „alles dreht sich um Geld/Erfolg.“ („Geld regiert die Welt.“)

Für die Vergnügungssüchtigen heisst das Motto, „alles dreht sich um Spaß.“ („Ist doch alles nur Spaß.“

Für die Machthungrigen bedeutet sie, „alles geht um Macht,“ („Macht ist alles.“)

Für die Sicherheitsbedürftigen ist es „Sicherheit kommt zuerst,“ – eine der unterschwelligsten Lügen, weil sie so harmlos klingt, und aber dazu bringt, Kompromisse für unsere Sicherheit zu schließen, für die wir den Preis unserer Überzeugungen zahlen, zudem Freiheit oft durch’s loslassen errungen wird, nicht durch festklammern. „Wer sein leben erhalten will, der wird es verlieren, wer sein Leben aber verliert um Meines Namens willen, der wird es erhalten,“ sprach Jesus.

Für jene Aufmerksamkeits-Junkies unter uns lautet sie, „Anerkennung ist alles.“ Wobei Jesus uns warnt dass wenn wir Gutes tun, wir nicht damit prahlen sollen, sondern unsere linke Hand nicht wissen lassen sollen was die Rechte tut.

Für die Workaholics lautet die Lüge, „alles dreht sich um das was ich schaffe.“

Für die chronischen Exzentriker unter uns bedeutet sie, „Hauptsache anders.“ „Auffallen ist alles.“

Und schließlich haben wir noch diejenigen unter uns, die nur ihre Ruhe und ihren Frieden wollen, wobei dies vielleicht die harmloseste der Sünden und Süchte erscheinen mag. Aber was nützt uns der Friede wenn wir ihn nur für uns selbst haben? Erst wenn wir etwas tun um unseren Frieden mit anderen zu teilen, wird er echt. Bis dahin vergraben wir nur unsere Reichtümer und wundern uns warum der Herr nicht mit uns zufrieden ist, wenn Er wiederkommt.


Natürlich gibt es noch Splittergruppen unter diesen Hauptbedüfnissen der Menschheit: die Vergnügungssüchtigen unterteilen sich nach ihren individuellen Interessen und Begierden: Sex, Drogen, kulinarische Exzesse, usw., wobei die Friedsüchtigen sich ihren „Frieden“ oft gleichfalls durch den Konsum von Alkohol oder leichter Drogen künstlich herstellen.

Nicht alle Erfolgsjunkies sind unbedingt nach Geld aus. Manchmal geht es ihnen nur um ihr Prestige, ihr Image, ihr Ansehen… Darum gibt es auch so viele von ihnen in religiösen Brachen und auf der „spirituellen Erfolgsleiter.“


In jedem Falle geht es um etwas das wir glauben zu unserem Glück zu brauchen und zu benötigen, wenn Jesus lehrt, dass uns alles was wir brauchen zufallen wird, wenn wir uns in erster Linie um Seine Angelegenheiten kümmern: das Reich Gottes, welches widerum aus Menschen besteht: Menschen die Ihn und Seine Wahrheit suchen.

In anderen Worten, der Weg zum Ziel besteht darin, unsere eigenen Bedürfnisse zur Seite zu legen um anderen bei ihrer Suche nach der Wahrheit – dem selben Ziel – behilflich zu sein. Gottes Plan ist es, dass wir uns um einander kümmern, nicht nur jeder um sich selbst.


Doch die meisten von uns haben leider die selbe Einstellung, die damals Kain hatte, als Gott ihn nach seinem Bruder Abel fragt: „Bin ich denn meines Bruders Hüter?“

Unsere Einstellung ist, „Ich bin doch nicht dein Kindermädchen.“ „Kümmere dich um deinen eigenen Kram.“ „Lass’ mich doch in Ruhe.“

Kein Wunder dass wir meilenweit am Ziel vorbei rasen. Und wir wundern uns, warum wir nicht glücklich sind.


Auf der anderen Seite gibt es jene, die sich augenscheinlich um andere kümmern, dann aber sofort wie ein Hündchen mit hechelnder Zunge und wedelndem Schwanz zu unserem Herrchen rennen, begierig nach Lob und Aufmerksamkeit, „Na, war ich nicht gut?“

Vieles hängt davon ab, aus welcher Motivation heraus wir etwas tun, ob tatsächlich echte Liebe unser Motiv was, oder Selbstliebe, Stolz und unser Drang nach Anerkennung.


Es bleibt jedem von uns selbst überlassen, seine eigene „Falle“ und „Versuchung“ zu erkennen, zu durchschauen und zu überwinden, und dabei hilft uns das Wort Gottes, jene „Rede,“ von der Jesus versprochen hat, „Wenn ihr darin bleiben werdet, werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.“


„Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als ein zweischneidiges Schwert, und ist ein Unterscheider…“ (Heb.4:12)


Unsere Philosphie lautet „Mehr! Ich brauch’ mehr!“ Jesus’ Philosophie lautet dagegen: „Weniger ist manchmal mehr.“ Seine Philosophie ist eine Lehre der Subtraktion anstelle der gängigen Lehre der Addition. Er sagt, „Die scheinbaren Verlierer sind in Wahrheit die Gewinner.“

Man muss nur durch die Lüge hindurch schauen, auf die Lösung, statt auf das Problem, und sich nicht beirren lassen von dem was unmittelbar vor Augen ist.

Das war was, mit dem Wasser, was?

Wir Meister des Universums des 21.Jahrhunderts glauben so vieles zu wissen, aber was wissen wir wirklich?

Als Junge war ich felsenfest davon überzeugt zu wissen dass die Erde Milliarden von Jahren alt war, und dass der 6-Tage Schöpfungsbericht im Vergleich zu der präzise ausgeklügelten und durchdachten Evolutionstheorie unakzeptabel war.
Zu meinem Esrtaunen musste ich jedoch feststellen dass mein eigenes Wissen über den Schöpfunsbericht in unakzebtabel mangelhaftem Zustand war. So hatte ich z.B. keine Ahnung von der Darlegung im Schöpfungsbericht, dass die Erdatmosphäre zu Beginn der Weltgeschichte (und zwar bis zur Flut ca.2448 v. Chr.) sich zwischen der Erdoberfläche und einer weiteren Wasserschicht oberhalb befand. In anderen Worten, als die Erde geschaffen wurde, wurde sie, laut Schöpfungsbericht, mitsamt ihrer Atmosphäre nochmals von einer Schicht aus Wasser umgeben.

Dieser Faktor im Schöpfungsbericht (sowie unsere Ignoranz desselben,oder zumindest unser Mangel an Bereitwilligkeit ihn als wissenschaftlichen Faktor zu akzeptieren), bildet eine Unmenge an neuen Gleichungen, die unsere sogenannte moderne Wissenschaft im Vergleich recht lächerlich und armselig aussehen lassen.
Sämtliche „Messungen,“ beruhend auf C14 oder anderen Methoden, die das Alter unseres Planeten oder gar des gesamten Universums bestimmen sollen, erweisen sich als völligst unzuverlässig im Licht der Tatsache dass ein riesiger Unterschied zwischen der Strahleneinwirkung auf die Erde zwischen der Zeit vor und nach der Sintflut bestand.
Der Treibhauseffekt der durch einen solchen „Schutzschild“ aus Wasser um die Erde geherrscht haben muss erklärt das enorme Wachstum sogenannter „prähistorischer“ Pflanzen.
Menschen (und Tiere) starben vor der Flut in viel höherem Alter als nachher, was vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Reptilien ihr Leben lang wachsen, Aufschluss über die Dimensionen in der „prähistorischen“ Tierwelt gibt.
Wir erhalten eine Antwort auf die Frage wo das ganze Wasser herkommt das 4/5 unserer Oberfläche bedeckt (dass dies nicht der ursprüngliche Sinn der Sache war wird von der Tatsache angedeutet dass es auf der neuen Erde – wie im Buch der Offenbarung angekündigt – keine Meere mehr geben wird).

Indirekt bedeutet die frühere Existenz sowie das Verschwinden eines solchen Schutzschildes auch, dass die Menschheit sich keineswegs, wie wir uns einbilden, in eine bessere, geschweigedenn intelligentere Spezies „entwickelt“ hätte als unsere Vorfahren es waren, und erklärt warum einige unserer Vorfahren scheinbar über gewisse Dinge mehr wussten als wir.
Es wird zum Beispiel bezweifelt dass der Bau der Pyramiden mit gleichen Mitteln wie zur damaligen Zeit verfügbar waren, heute möglich wäre.
Wenn die Menschen vor der Flut bis zu tausend Jahre alt wurden (wie in der Bibel festgelegt wird), dann ist es zu bezweifeln, dass jene Menschen wirklich „primitiver,“ sprich: weniger intelligent als wir gewesen sein sollen. Dies mag zwar dem Stolz manch eines komtemporären „Homo sapiens sapiens“ eine derbe Wunde zufügen, hat aber wenig Auswirkung auf die Realität in der wir leben, nämlich der Tatsache dass wir keineswegs dabei sind, uns in irgendwelche höhere Lebensformen zu entwickeln, auch wenn moderne technische Errungenschaften zu diesem Trugschluss verleiten können. Wenn ich mich umsehe, dann bemerke ich eher das Gegenteil.

Statt dass sich sowohl Sprache als auch Schrift im Laufe der Evolution „entwickelt“ haben sollen, finden wir den „Urmenschen“ der Bibel voll ausgestattet mit einer Universalsprache die von allen Völkern und Nationen beherrscht wird, eine Waffe der Kommunikation, die Gott den Menschen aufgrund ihrer ständigen Neigung das Böse dem Guten vorzuziehen nicht länger anvertrauen kann und ihnen beim Turmbau zu Babel wegnimmt.
Es gibt ernst zu nehmende Sprachwissenschaftler die sagen dass dies immer noch die einzige plausible Erklärung für die Herkunft unserer Sprachen sei.
Henoch, Nachfahre von Adam in der 7.Generation und Urgroßvater Noahs, soll zumindest ein Buch geschrieben haben, das in der Bibel als Wort Gottes zitiert wird. Das heisst, die Urchristen sahen das Buch Enochs als eine der heiligen Schiften an.
Das ist nicht gerade das Bild vom Höhlenbemaler, das uns die „Wissenschaft“ von unseren Vorfahren vermitteln will.

Könnte es sein dass unsere Urahnen gar nicht so blöd und affig waren – wie wir? Könnte es gar sein dass uns viele unserer Vorfahren an Intelligenz und Charakter weit überlegen waren, und mit Kopfschütteln mit ansehen müssen was ihre Nachfahren aus dem einstigen Paradies Erde gemacht haben?

Vielleicht wenn wir als menschliche Rasse bereit sein werden die Dinge von diesem Standpunkt aus völlig neu zu betrachten, anstatt uns als die allwissenden und allmächtigen „Götter“ und Herren der Welt zu präsentieren, und wir anfangen uns darüber klar zu werden wie wenig von dem Zeug das wir täglich in die Köpfe unserer Kinder quetschen wirklich als „Wissen“ bezeichnet werden kann, vielleicht dann werden wir auch bereit sein für eine „neue Weltordnung“ die sich zu Abwechslung mal nicht durch Gewalt und die „Überlegenheit des Stärkeren“ auszeichnen wird.
Ein Weltreich in dem die Sanftmütigen und Friedfertigen regieren werden… so ganz ohne Rüstung, ohne Krieg… ohne die Arroganz die uns meinen lässt wir wären etwas besseres als irgend jemand der zu einer anderen Zeit lebte… oder in einem anderen Land.

Sinn des Lebens

28.4.2007

Die gute Nachricht ist: es gibt einen Sinn des Lebens. Das Leben ist in der Tat prall gefüllt mit Sinn und Bedeutung, und überall sind die Zeichen und Signale die uns darauf hinweisen.
Die schlechte Nachricht ist, nur wenige von uns sind nicht entweder zu blind und taub um jene Zeichen und Signal zu sehen und zu hören, oder viel zu beschäftigt mit „wichtigeren“ Dingen, als uns mit solchen Bagatellen wie dem Sinn des Lebens abzugeben.
„Ablenkung“ heisst die Strategie der spirituellen Mächte die Tag und Nacht damit beschäftigt sind, ihre Show abzuziehen die uns solch spannende Unterhaltung liefert, dass wir geradewegs ständig am Ziel vorbei rennen… Die Bedeutung des Wortes „Sünde“ ist „das Ziel verfehlen.“
Während das Wort „Sünde“ jedoch, mit seinem Beigeschmack von Weihrauch-Allergie absolut nicht in unseren modernen, weltoffenen Wortschatz passt, so trifft der Ausdruck „das Ziel verfehlen“ doch schon eher den Nerv unserer erfolgsorientierten Gesellschaft von Nach-oen-Strebern.
Wer von uns will schon nicht zu den Gewinnern gehören und das Ziel verfehlen?

Das Problem an der Sache is jedoch, dass man, um das wahre Ziel im Leben nicht zu verfehlen, bereit sein muss, wie ein Loser auszusehen.

Na? Überfordert?

Tatsächlich ein sehr hoher Preis.

Also vergessen wir die ganze Sache und spielen weiter unser Spielchen, „Wer zuerst oben ist.“
Oder?
Also gut. Woraus soll er denn nun bestehen, dieser tolle „Sinn des Lebens?“

Das einzelne Wort das man dafür benutzen könnte ist fast genauso passé wie das Wort Sünde, nur dass diesmal weniger die Kirchen als die Medien daran Schuld sind, und so Typen wie Rex Gildo und Dieter Bohlen, Gildo Horn und wie sie alle heißen, die das Wort „Liebe“ in so unwürdigen Tönen über ihre Lippen und in den Äther haben fließen lassen, dass uns mittlerweile schlecht wird, wenn wir es hören.
Also versuchen wir es zu umschreiben: Liebe, oder der Sinn des Lebens wäre, in erster Linie der Versuchung zu widerstehen immer nur zuerst nach sich selbst zu schauen und sein eigenes Überleben zu sichern (so nach dem Motto: „das Überleben des Stärkeren,“ und blah blah blah), und stattdessen einen Blick auf unseren schwächeren und minder bemittelten Nachbarn zu werfen. Nein, nicht unbedingt den Nachbarn mit seiner Riesen-Villa dort, oder dem fetten Mercedes, man muss manchmal schon weiter schauen, um seinen „Nächsten“ zu lieben und den zu finden, der es auch am meisten nötig hat.
Darin liegt natürlich die nächste Herausforderung. Jeder will natürlich jene lieben die erfolgreich sind, und die uns bei unserem eigenen Erklimmen der Erfolgsleiter behilflich sein könnten, aber in dem Moment in dem wir es auf die Tour versuchen, tappen wir wieder voll in die Falle und jagen meilenweit am Ziel vorbei. Man muss umdrehen und in die andere Richtung rennen, sonst schießt man nur ein Eigentor nach dem anderen.
Die Kunst liegt darin, jene zu „lieben,“ jenen zu helfen, die nicht in unser Vorstellungsbild vn „liebenswürdig“ passen.
Jesus sagte einmal dass wir Ihn nur so sehr lieben wir den geringsten Seiner Brüder. Wenn wir das also schaffen, uns auch um unsere „hässlichen“ und alles andere als liebenswürdigen Brüder und Schwestern zu kümmern (wir haben ja alle die selben Vorfahren, egal ob das nun Adam war, oder ein Orang Utan…), dann haben wir es auch geschafft die 2 höchsten und einzig wahrlich relevanten Gebote zu erfüllen, und damit auch den Sinn des Lebens: Gott zu lieben, und unseren Nächsten wie uns selbst.

Gar nicht so schwer, oder?

In der Theorie.


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