Seelenmord

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Adolf Hitler regiert Deutschland noch immer. Das mag zwar übertrieben, dramatisch und empörend klingen, aber zumindest stammt das Schulpflichtgesetz das jedes unserer Kinder dazu zwingt jeden morgen brav seinen Schulranzen in die staatlichen Verblödungsfabriken zu schicken, genau wie seine Eltern und Großeltern es auch mussten, aus dem 3.Reich. Hitler wusste, dass wenn er einmal die Kinder hirngewaschen hatte, dann hätte er den Rest der Nation auch in der Hand. Wie wahr. Sogar noch Jahrzehnte nach seinem Ableben wird also der deutsche Sinn zu einem nicht zu unterschätzenden Teil von dem wohl berüchtigsten Tyrannen der Weltgeschichte geprägt.

Man merkt nur nicht viel davon, weil die Deutschen ja unter seiner Herrschaft brav gelernt haben zu parieren, und dass Widerstand zwecklos ist. Falls sich trotzdem jemals jemand gegen den demokratisch angemalten Nationalsozialismus auflehnen sollte, und seinem Kind eine gescheite Bildung verpassen will, wandert er halt in den Knast. In den deutschen Medien hört man darüber natürlich so gut wie gar nichts. Aber wen interessiert so etwas denn auch, wenn man den Europacup im Fernsehen sehen kann, und stolz deutsche Fähnchen spazieren fahren darf?

Nichtsdestotrotz hätte jedes deutsche Kind das Recht (wenn auch wahrscheinlich nie den Mumm - denn man will sich ja schließlich nicht vor den anderen “outen”), seinem Lehrer in der Schule zu sagen, “Ich sitze hier weil Adolf Hitler es so bestimmt hat.” Zumindest gäbe es der ganzen Sache einen leichten Hauch an Realität.

Jedem unserer Kinder wird das selbe eingebleut was auch schon Adolf Hitler (und Stalin übrigens auch, der ja auch kein Unschuldslämmchen war) glaubte, nämlich dass es - genau wie er - von den Affen abstammt, und auf einem durch Zufall entstanden Planeten zu einer - Gott sei Dank - anderen, weniger glücklichen Rassen hochhaus überlegenen Gattung mutierte, die jedes Recht daruf hat, dem Rest der Welt zu zeigen wer hier (wenn auch schon kein Europa-)Meister ist.

Es gibt natürlich schon Unterschiede zwischen der damaligen Bildung und der heutigen. Damals hatte man tatsächlich noch die Absicht, halbwegs intelligenten Nachwuchs heranzuziehen, denn schließlich sollte jener ja mal die Welt beherrschen. Unsere Kinder sollen das herrschen anderen überlassen, und darum ist das einzige was zählt, dass der erbärmliche Schund der ihnen als “Wissen” vermittelt wird so belanglos und realitätsfremd ist, dass das einzige was unsere Kiddies interessiert ist, wie cool die anderen ihre Klamotten finden. Image ist alles, und um das aufrecht zuerhalten, schleppt man auch schon mal so einen blöden Ranzen pünktlich irgendwohin. Selbst wenn es nur deshalb ist weil so ein notorischer Bösewicht wie Hitler es gesagt hat.

Zum Downoaden: Der neue Dave Mendoza Song “Soul Murder” (beruhend auf einer wahren, tagtaeglichen Begebenheit)

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Die Diskriminierung der Unsichtbaren

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Wir Menschen sind schon ein engstirniges und kurzsichtiges Volk. Ständig müssen wir andere diskrimieren. Entweder anders rassige, anders glaubende, denkende, Leute die anders aussehen oder aus anderen Ländern, von einer anderen Fußballmannschaft, Altersgruppe or was auch immer, wir neigen dazu sie abzulehnen und als Gegner anzusehen.

Wer oder was nicht so ist wie wir ist uncool.

Eine Spezies oder Partei auf die wir es besonders abgesehen haben, sind die Unsichtbaren.

Das ist wahrscheinlich die Eigenschaft Gottes über die wir uns am meisten aufregen: “Wieso sollte ich an Gott glauben, wenn ich Ihn noch nicht mal sehen kann?” “Was sollte mich schon an Seinem seltsamen, unsichtbaren Reich interessieren, wenn alles worum’s mir geht Dinge sind die ich auch sehen, fühlen und berühren kann, und die meinen Appetit stillen?” “Wieso sollte ich mich für irgend etwas interessieren das diese Kriterien nicht erfüllt?”

Vor allem Mitglieder der jüngeren Generation, die praktisch von der Stunde ihrer Geburt an pausenlos mit Medienimpulsen bombardiert wurden die sie unterhalten, finden die Welt des Unsichtbaren “langweilig,” gelinde ausgedrückt…

Es ist also heutzutage ziemlich schwierig, Interesse für die Geistwelt zu wecken, zumindest für ihre gute Seite. Aber ist es wirklich Gottes Schuld dass wir interessierter an Seinem Gegner sind und seine Spielchen spannender finden? Ist Gott echt so langweilig? Oder leiden wir nur an Geschmacksverirrung?

Wahrscheinlich rührt das Problem auch von falschen Vorstellungen her. Unser klassisches Konzept von Gott beinhält zum Beispiel die Annahme dass Er etwas gegen gerade die Dinge hat die im Leben am meisten Spaß machen. Wir denken wir müssen “unartig” sein um uns zu amüsieren.

Es kursieren eine Menge Witze darüber dass in der Hölle mehr los sein soll als im Himmel.

Nun, mit meiner Vorstellung vom Himmel stimmt das absolut nicht überein, und so ungewöhnlich die auch sein mag, so ist sie auch nur ein Bruchteil von einem Schatten von dem was dort wirklich abgeht. Wogegen was man so aus der Hölle hört eher enttäuschen klingt, um’s mal vorsichtig auszudrücken.

Was hat es also mit diesem Unsichtbarkeitsfimmel von Gott auf sich? Warum kann Er es uns nicht leichter machen und Sich zeigen? Wie Phillip, einer der Jünger, sagte, “Herr, zeige uns den Vater und es ist genug!” In anderen Worten, “Zeig’ mir Gott, Alter, dann galub’ ich auch, zweifellos!”

Ohne Frage. Aber das wäre dann wohl etwas zu einfach! Wir wären alle so beeindruckt dass man kaum noch von “freiem Willen” reden könnte. Wir wüssten dann ohne Zweifel was uns blüht wenn wir nicht brav sind.

Gott hat also gewisse Regeln aufgestellt für dieses Spiel des Lebens, und um ein Gewinner in diesem Spiel zu werden, kann man halt nicht so blöd sein und nur an das glauben was man auch sieht.

Um Punkte zu erzielen braucht man eine magische und geheimnisvolle Eigenschaft die sich Glaube nennt. Mit Hilfe von Glauben kommen wir zum Beispiel um den Ätzfaktor Tod. Glaube ist das was Gott an uns mag. So sehr sogar, dass Er uns adopiert und Seine eigenen Kinder nennt, wenn wir ihn haben. Wogegen es ohne Glauben unmöglich ist, Ihm zu gefallen (Hebräer 11:6).

Glaube ist wie eine Supergeheimwaffe im Spiel des Lebens, vergleichbar mit einigen jener Computerspiele in denen man in verborgenen Winkeln und Ecken Superkräfte findet die es einem ermöglichen 10.000 Monster statt nur einem in die Luft zu jagen, oder statt von ihnen gefressen zu werden.

Er wird beschrieben als “Gewisse Zuversicht dessen das man hofft und ein Nichtzweifeln an dem das man nicht sieht,” wobei “gewisse Zuversicht” hier von dem alt-griechischen Wort “Hupostasis” stammt, was “Besitzurkunde” bedeutet. Man besitzt was man sich erhofft, wenn man den nötigen Glauben dafür hat. Man zweifelt nicht an der Existenz des oder der Unsichtbaren, einschließlich ihres großen Häuptlings.

Nun, die gute Nachricht ist, dass diese ganze Geistweltkiste nicht für immer unsichtbar bleiben wird. Früher oder später werden wir sie sehen. Die Frage ist nur, wie schockiert oder überrascht wirst du dann sein? Wie fremdartig wird sich das Ganze für dich anfühlen? Oder wirst du dich wie zuhause fühlen?

Ein Schritt der uns helfen kann uns darauf vorzubereiten, wäre, jene diskriminierenden Vorurteile gegenüber Unsichtbaren abzubauen. Sie sind gar nicht so schlecht. Und langweilig? Mann, du hast ja keine Ahnung wovon du redest! Du weisst sogar noch nichtmal was Spaß überhaupt ist, verglichen mit dem was da draussen vor sich geht!

Computerspiele und Action Thriller sind nur billige Nachahmungen von der echten Sache die überall um uns herum in der Welt des Unsichtbaren abgeht. Das Problem ist dass nur weil es unsichtbar ist, wir denken dass es nicht real sei, dabei ist es viel realer als unsere begrenzte, zeitliche Welt. Das Problem liegt an uns, nicht an ihnen.

Wir können sie halt einfach nicht sehen. Aber wir werden es, wenn wir anfangen zu glauben… und selbst wenn nicht. In dem Fall dauert’s nur etwas länger.

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Die Sache mit dem Leben nach dem Tod

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Ein weiterer Punkt in dem die meisten etablierten Kirchen dem Suchenden nach Wahrheit nicht viel zu bieten haben (nebst den bereits behandelten Themen wie Sexualität, wahrhaftig christlichem Lebenswandel, Errettung die man nicht verlieren kann, sowie wahrheitsgetreue Auslegung der biblischen Endzeitvision, u.v.a.) ist das Thema Leben nach dem Tod, wie der Arbeitskollege einer guten Freundin von uns hat feststellen müssen.

Hier verliert ein Mann seine Frau, und ist davon überzeugt dass ihr Geist noch lebt, aber in den christlichen Gemeinden in denen er nach einem Funken Hoffnung, Trost, und natürlich auch nach der Wahrheit zu diesem Thema sucht, heisst es dann eben nur dass jeder der stirbt, erstmal mausetot ist (also nicht nur der Körper, sondern auch der Geist), und bis zur Auferstehung warten muss, bis er wieder ein erstes Lebenszeichen von sich geben darf.

Diese konservative Auslegung widerspricht natürlich sämtlichen dokumentarisch belegten wissenschaftlichen Ergebnissen zur Erforschung von Nahtoderlebnissen, in denen Menschen für eine Zeit lang klinisch tot waren und während dieser Zeit lebensverändernde Erfahrungen machten die in zahlreichen Büchern und mittlerweile auch Filmen festgehalten wurden.

Aber sie widerspricht auch der Bibel, oder lässt gewisse Begebenheiten die in der Bibel dargelegt werden, ausser Acht.

Wenn der Körper sowie der Geist also bis zur Auferstehung (dem jüngsten Tag, jüngsten Gericht, usw.) in irgendeinem spirituellen Tiefkühlfach zu absoluter Untätigkeit bestimmt „auf Eis“ gelegt wird, wie kommt es dann, dass zum Beispiel dem jüdischen König Saul sein Schicksal vom verstorbenen Propheten Samuel vorhergesagt wird (s. 1.Samuel 28)?

Oder wie kommt es zu der Erscheinung von Mose und Elias in Gegenwart von Jesus und dreien Seiner Jünger in Matthäus 17? Wurden die Geister von Mose und Elias vorübergehen „aufgetaut“?

Da Elias ja laut biblischem Bericht (wie bereits sein Vorvater Henoch) keines natürlichen Todes starb, sondern in Gegenwart seines Nachfolgers Elisa in einem feurigen Streitwagen zum Himmel aufstieg (s. 2.Könige 2), habe ich persönlich Schwierigkeiten damit mir vorzustellen, wie man ihm, soeben in der Geistwelt angekommen, sein persönliches „Tiefkühlfach“ zeigt, das bis zum jüngsten Tag seine Behausung sein wird.

Und schließlich, bitteschön, wenn sämtliche Geister der Verstorbenen bis zum jüngsten Tag zum Nichtsein verdammt sind, was zur Hölle macht dann Jesus 3 Tage lang nach seiner Kreuzigung im Hades? Petrus erzählt uns im 3.Kapitel seiner ersten Epistel (Vers 19 u. 20), dass Jesus dort denjenigen Geistern predigte, die zur Zeit des Alten Testaments starben.

Wieso hätte Jesus ihnen gepredigt wenn sie Ihn nicht hätten hören können, und wenn es nicht sogar Hoffnung auf Errettung für sie gegeben hätte?

Jesus Selbst scheint auch nicht an den absoluten Tod der konservativen Protestanten geglaubt zu haben, als Er uns in Lukas 16 die Geschichte vom Bettler Lazarus und dem reichen Mann erzählt, die beide sterben und statt in geistigen „Tiefkühlfächern“ entweder in Abrahams Schoß oder in der Hölle landen, und sogar noch imstande sind, miteinander zu kommunizieren.

Ganz zu schweigen von den tausenden von Heiligen zu denen täglich Katholiken um Fürbitte flehen, derer unsere katholischen Geschwister dieser unschriftgemäßen Auslegungen des „Nichtlebens nach dem Tod“ beraubt würden.

Nicht, dass ich die Anbetung Verstorbener, ob heilig oder nicht, irgend jemandem empfehlen würde. Aber wer hat die Dreistigkeit zu behaupten dass Gott, lediglich in Gesellschaft des heiligen Geistes, Seines Sohnes und den Engeln, die ganze Show im Jenseits alleine schmeisst?

Entgegen der Vorstellung vieler anderer Christen habe ich die Erfahrung gemacht dass Gott alles andere als eine Ein-Mann-Show betreibt, sondern dass Er vielmehr der größte Befürworter von Teamwork ist, den ich kenne. Und nicht nur das, sondern Er benutzt und integriert auch kleine Leute in Seinem Werk, denen andere, hochgestochene „Geistliche“ nicht einmal die Uhrzeit sagen würden.

Zu guter letzt gibt es da auch noch zuglich die Verheissung sowie die Herausforderung Jesu an Seine Freundin Marta, die Schwester des soeben verstorbenen Lazarus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an Mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer lebt und an Mich glaubt, der wird nie sterben. Glaubst du das?“ (Joh.11:25, 26).

Anscheinend glauben dies tatsächlich nicht alle Christen. Auch nicht jene Worte in denen Jesus Seinen Gläubigen verspricht, „Wer Mein Wort hört und Dem glaubt Der Mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und diejenigen die sie hören werden, werden leben“ (Joh.5:24,25).

Wie dem meistens so ist, glauben wir es wieder einmal besser zu wissen als Jesus oder Gott Selbst: „Nein, Herr, wenn man tot ist, ist man tot. Das solltest Du doch eigentlich besser wissen.“

Also schön, was hat es dann mit der Auferstehung auf sich? Wenn der Geist nach dem Tod weiter lebt, wozu dann die Auferstehung? Nun, bei der Auferstehung geht ganz offensichtlich um unsere Körper. Und zwar einen neuen, unsterblichen Körper mit den selben Fähigkeiten die auch Jesus nach Seiner Auferstehung besaß, nämlich z.B. durch verschlossene Türen zu gehen, oder einfach von einem Ort zu verschwinden und an einem anderen wieder aufzutauchen. Es war nicht der Geist Jesu, den Seine Jünger und etliche andere nach Seiner Auferstehung sahen, und sogar mit ihnen speiste (Lukas 24:43), sondern ein leibhaftiger Jesus aus „Fleisch und Knochen“ (Luk.24:39), und ein solcher Körper ist das was uns bei der Auferstehung erwartet. Was aber nicht heissen soll dass unsere Geister bis dahin völlig inaktiv bleiben.

In Hebräer Kapitel 11 berichtet Paulus (wie wir vermuten) von den großen Helden des Alten Testaments: von Abel über Henoch zu Noah, Abraham, dessen Frau Sara und Sohn Isaak, Jakob, Josef, Mose, sogar der Hure Rahab, von Gideon, Samson, König David und den Propheten. Wenn man bedenkt dass jene Episteln erst Jahrhunderte nach ihrer Niederschrift in Kapitel unterteilt wurden, dann weiss man, dass er immer noch von den selben Heiligen zu Beginn des 12. Kapitels spricht: „Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles was uns beschwert und…mit Geduld laufen in dem Kampf der uns bestimmt ist“ (Heb.12:1).

Gott sei Dank sind all jene großen Heiligen des Alten, sowie des Neuen Testaments nicht tot, sondern leben, wie Jesus es versprochen hat, zusammen mit all denen die an Ihn glauben, und beobachten uns nicht nur als eine stumme Wolke von Zeugen, sondern sie helfen uns sogar, den Kampf zu gewinnen, wenn wir sie lassen und auf ihr Flüstern acht geben.

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Null Erleuchtung in Illuminati-Town

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Vergangenen Samstag hatten wir das distinkte Vergnügen (distinkt im Sinne von definitiv anders), in Ingolstadt spielen zu dürfen, Heimatort des sagenumwobenen Adam Weishaupt, und somit Gründungsort seiner berüchtigten Geheimgesellschaft, dem Illuminatenorden. Was wir dort vorfanden, war allerdings alles andere als Erleuchtung (Illuminati = die Erleuchteten), sondern lediglich die allseits übliche Bierbauchmentalität des breiten Volkes und die gewöhnliche Geldgeilheit von Lokalbetreibern. Offensichtlich war und bleibt die Erleuchtung lediglich exklusiven und elitären Clubmitgliedern von Geheimgesellschaften vorbehalten, während die breite Masse zur totalen Verblödung verurteilt ist.

Im Vorfeld unserer kurzen Reise (noch kürzer als geplant, da wir unsere Anlage bereits um halb elf wieder abbauen durften) erkundigten wir uns ein wenig über den Menschen Adam Weishaupt. Es stellte sich heraus dass eines seiner Dilemmas mit der Kirche darin lag, dass er nach dem Tode seiner Frau wohl mehrere Jahre lang vergeblich die katholischen Authoritäten um Erlaubnis bettelte, seine Schwägerin heiraten zu dürfen.

Es scheint also mal wieder die pharisäerhafte Borniertheit und Selbstgerechtigkeit des sogenannt christlichen Establishments gewesen zu sein, die hiermit den vielleicht mächtigsten Feind der Kirche zum Leben erweckte. Was auf uns alle zutrifft scheint auch bei der Kirche keine Ausnahme zu gestalten: wir selbst sind unser schlimmster Feind.

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Schule macht blöd

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Hurrah, ich wollte schon seit längerem einen Blog mit diesem Titel schreiben, und habe auch gestern endlich die offizielle Bestätigung zu meiner zugleich frechen, traurigen, aber nichtsdestotrotz wahren Behauptung. Zunächst dachte ich ja noch es wären lediglich die Medien und Computerspiele an allem Schuld, aber wenn man jahrelang weder Fernsehanschluss noch Computerspiele im Hause hat und deine Kinder mit 8 immer noch unendlich viel klüger schienen als mit 12 oder 18, dann muss man sich langsam fragen, ob die ständig zunehmende Verblödung unserer Gesellschaft nicht auch auf unser Bildungssystem zurück zu führen ist.

Als unsere gute Freundin Claire uns dann gestern den Artikel „White Paper“ von Daniel Bentkowski aus dem Jahre 2005 schickte, bekam ich endlich die Bestätigung auf meinen schon länger gehegten Verdacht.

In den USA gibt es über zwei Millionen schulpflichtige Kinder, deren Eltern schon länger wussten als ich, wie es um die Effizienz der öffentlichen Schulen steht, und unterrichten ihre Kids daher schlicht und prompt zuhause.

In unserer ach so edlen Demokratie würde man dafür in Teufel’s Küche geraten, wie z.B. der Fall Busekros vor ein paar Jahren an den Tag brachte.

Wer nun denkt, dass es sich bei der Panne mit der Bildung um ein Missgeschick handelt, wird von Mr. Bentkowski anhand literarischer Unterstützung eines besseren belehrt.

Geschichtliche Recherchen aus den Machenschaften des Council on Foreign Relations (die Leute, die immer schon Monate im Voraus wissen, in welches Land die US Armee als nächstes einfällt um dort „Freiheit und Demokratie“ zu stiften), festgehalten von der Authorin Charlotte T. Iserbyt (Reagean’s Beraterin in Sachen Bildung) in ihrem Buch, „The Deliberate Dumbing Down of America“ („Die vorsätzliche Verdummung Amerikas“) brachten den Wirtschaftsberater Bentkowski zu dem Schluss, dass der Grund warum man in den Schulen nicht viel lernt was einem auch im tatsächlichen Leben von Nutzen sein könnte der ist, dass unwissende Menschen leichter manipulierbar sind als kluge.

Zitate des ehemaligen Schullehrers und viermaligem „Lehrer des Jahres im Bundesstaat New York,“ John Taylor Gatto, aus seinen Büchern, Dumbing Us Down: The Hidden Curriculum of

Compulsory Schooling“ („Unsere Verdummung: Der verborgene Plan hinter der Schulpflicht“) und The Underground History of American Education“ („Die inoffizielle Geschichte der amerikanischen Schulbildung“) geben Einblick in die Frustration eines aufrichtigen Lehrers der sich gegen seinen Willen dazu verdammt sieht, junge Köpfe nicht zu erhellen, sondern zu verdunkeln.

Die Hoffnung, dass sich der Plan der Massenverdummung auf die USA beschränken würde, wird von der Offenbarung eines (europäischen) Dokuments der Bilderberger Gruppe zunichte gemacht, aus dem hervor geht, dass die alles andere als noblen Intentionen der globalen Elite nicht nur dem Schicksal des amerikanischen Volkes reserviert ist, was ja auch recht offensichtlich ist.

Schließlich basiere das Schema des tückischen Welt-Verdummungsplans ja auch auf der Problem-Reaktion-Lösung Dialektik des deutschen Philosophen Friedrich Hegel (1770-1831). (Ein glänzendes und aktuelles Beispiel dafür ist z.B. die momentane Verschärfung der Gesetze in Bezug auf Jugendliche und Genussmittel. Nachdem über Jahrzehnte hinweg eine Generation von Konsumjunkies und Komasäufern gezüchtet wurde, kommt nun die Lösung in Form von strengeren Gestzen, die widerum nicht nur die Freiheit der Jugendlichen in typischer 1984-„Big-Brother“–Manier beschneiden, sondern Gastronomen das Leben schwerer macht, und dem Rest von dem was man einst Kultur nennen konnte einen weiteren Nagel in den Sarg schlägt).

Da Bentkowskis „White Paper“ jedoch eigentlich eine Dissertation zum Thema Wirtschaft ist, und klugen Amerikanern rät, sich Gold und andere Edelmetalle zu kaufen, anstatt Abertausende von Schulden mit ihren Kreditkarten zu machen, benutzt er das Dilemma Bildung lediglich um zu zeigen, wohin das Ganze führt. Mir natürlich zur Freude (inmitten der noch größeren Traurigkeit des Ganzen), die ich mit euch teilen wollte. Freude einerseits darüber, dass es Menschen gibt, die dieselben Entdeckungen gemacht haben wie ich, und diese auch noch geschichtlich belegen können. Traurigkeit andererseits darüber, dass es sich hier um bittere Wahrheit handelt, und nicht nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Man kann sich zwar trösten, und versuchen, sich einzureden dass es hierzulande noch nicht ganz so schlimm sei. Zugegeben, bei den Amis scheint der Plan noch effizienter funktioniert zu haben, als bei uns, zumindest in manchen Punkten. Aber wer hierzulande in den 60ern und 70ern zur Schule ging und schon mal eine Deutscharbeit (oder Religionstest) seines Kindes unterschreiben musste, weiss, wovon ich rede. Oder wer den Fernseher anmacht und sich irgendeine Talkshow ansieht. Oder wer in letzter Zeit mal mit einem durchschnittlichen Teenager geredet hat…

Es ist ja auch nicht so als ob man irgendetwas daran ändern könnte, es sei denn, man hat den Mumm der „12 Stämme,“ und riskiert, eingebuchtet zu werden, das Sorgerecht zu verlieren, und unterrichtet seine Kinder selber. Aber zumindest kann man der Sache gewitzt in’s Auge sehen, und sich nicht einreden, dass die moderne Schilbildung tatsächlich dazu diene, unsere Kinder intelligenter zu machen. Das müssen wir schon selber in die Hand nehmen, wie es aussieht. Und beten. Gaaanz vieeel beten, dass das Ganze bald sein vorprogrammiertes Ende nimmt…

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Alle meine Sünden…

at (Gesellschaft, Glaube & Spiritualität) ()

1.3.08

Viele Leute glauben nicht daran, dass es so etwas wie Sünde überhaupt gibt. Sie glauben, das wäre eine “Erfindung” der Kirche, und dass wir Menschen doch eigentlich nur hochentwickelte Tiere sind und aus angeborenen Instinkten heraus handeln.

Darum gehen dann wohl auch einige von diesen “hochentwickelten Tieren” eines Tages schwer bewaffnet in ihre Schulen und töten aus ihrem “angeborenen Instinkt” heraus ihre Mitschüler - vor allem jene, die an Gott glauben… Was ist denn schon dabei, Leute umzubringen, wenn wir eh nur Tiere sind und aus Instinkten handeln?
Aber angenommen, diese These ist Schwachsinn, und so etwas wie “richtig” und “falsch” und “gut” und “böse” existiert tatsächlich. Angenommen, wir sind nicht nur alle zufällig enstandene und der Ursuppe entkrochene Mutanten, sondern hinter der unfassbaren Menge an genetischer Information die in jeder einzelnen Zelle die in unseren Körpern in milliardenfacher Ausführung lebt, steckt - wie hinter jedem anderen Fetzen Information der jemals formuliert wurde auch - ein Autor.
Und angenommen, dieser Autor der Information die unser aller Leben möglich macht hätte von Anfang an Regeln festgelegt die es zu halten gilt, dann ist der Verstoß gegen jene Regeln das was manche Leute eben Sünde nennen.
Zugegeben, das Wort Sünde klingt schon etwas altmodisch, und erweckt vielleicht in dem einen oder anderen von uns Erinnerungen an die gerunzelte Stirn und nach unten gezogenen Mundwinkel des katholischen Pfarrers unserer Kindheit, Eindrücke, die uns wohl vermitteln sollten dass Gott ein zu fürchtendes Monster sei, das jede unserer auch noch so kleinsten Sünden mit einer weiteren Äone von Höllenqualen bestrafen wird.
Aber angenommen, Gott is wirklich das was die bislang größte Autorität zum Thema Gott - die Bibel - von Ihm behauptet: “Gott ist Liebe” (1.Joh.4:8). Und angenommen, es stimmt tatsächlich was Jesus und Paulus wiederholt betonten, nämlich dass Gott und unseren Nächsten zu lieben das höchste Gebot ist, und wenn man dieses hält, man auch den ganzen Rest des Gesetzes und der Schrift erfüllt (siehe Matth.22:37-40, usw.).
Dann erhält das Wort Sünde einen neuen Sinn. Was manche Leute nicht wissen, ist dass das Wort Sünde im Ursprünlichen soviel bedeutet wie “das Ziel verfehlen.” Was ist das Ziel? Laut dem neuen Testament, ganz schlicht und einfach: Liebe.
In anderen Worten, Sünde ist, wenn einem etwas anderes wichtiger ist, als Liebe. Das ist natürlich etwas, dessen wir uns alle zur genüge schuldig gemacht haben. Darum sagt die Bibel auch, dass wir alle Sünder sind (Römer 3:23) - ohne Ausnahme. Es erklärt und bestätigt auch, was viele von uns schon lange intuitiv verspürt haben, nämlich warum manche jener scheinheiligen Priester die uns so schnell in die Hölle verdammen würden, wenn es nach ihnen ginge, total auf dem falschen Dampfer sind, und zu ihrem Schock selbst zu uns Sündern zählen.
Wenn Gott Liebe ist, ist das was vor Ihm zählt, wieviel Liebe man in seinem Leben für andere gehabt und gezeigt hat, nichts anderes. Nicht, wieviele Bibelsprüche man auswending kann, oder wie oft man in die Kirche geht.
Darum glaube ich persönlich mittlerweile auch, dass es Gott egal ist ob jemand offiziell ein “Christ” ist, oder nicht. Sein Kriterium ist Liebe, und die Schrift kann nicht gebrochen werden: “Wer liebt, der kennt Gott, denn Gott ist Liebe” (1.Joh.4:7,8).
Mit Gott zu wandeln und der Sünde den Rücken zu kehren, bedeutet also, sich der Aufgabe zu widmen, das Lieben zu lernen.
Natürlich ist es somit des Teufels Aufgabe (so, es gibt keinen Teufel? Na dann schau dich mal um!) - uns einzureden dass wir keine Zeit für solchen Unsinn haben. Schließlich müssen wir Geld verdienen, denn dazu sind wir doch alle hier. Oder? ODER???
Angenommen, Jesus’ Rede an Seine Jünger über die Vögel unter dem Himmel und die Lilien auf dem Felde, “sie sähen uns sie ernten nicht, sammeln nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater nährt sie doch, wird Er solches nicht auch vielmehr für euch tun, usw.;” angenommen, da ist wirklich etwas dran. Dann stimmt wohl auch das Fazit dieser Rede: “Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes, dann wird euch (Nahrung und Kleidung) zufallen” (Matth. 6:28-33). Radikal!

Was ist eigentlich “das Reich Gottes,” und woraus besteht es? Nun, es besteht aus Leuten, denn Jesus sagte, “das Reich Gottes ist in euch!” In anderen Worten sagt Gott: “Kümmere dich um andere, und Ich kümmere mich um dich.”

Die Philosophie der meisten Menschen hingegen scheint eher zu lauten, “kümmere dich um dich selbst, denn es tut ja sonst keiner.” Zugegeben, es benötigt schon etwas Glauben, dass da irgendwo dieser unsichtbare, allmächtige Typ sitzen soll, der Sich um uns alle kümmert. Nun, Er ist vielleicht momentan für unsere Augen unsichtbar, aber Er hat Sich dafür durch Sein Wort hörbar gemacht, man kann es lesen.
Aber die meisten von uns richten sich nicht nach dem was sie hören, geschweigedenn nach dem was man in der Bibel lesen könnte, sondern nach dem was sie sehen. Und wenn man sich in der Welt umschaut, ist es nicht gerade offensichtlich dass Gott sich um irgend etwas oder irgend jemanden kümmert. “Warum lässt Er dann dies und jenes zu?” hört man immer. “Warum lässt Er Kriege zu?” - Nun, wer führt denn diese Kriege? Sind es wir Menschen, oder Gott?
“Warum lässt Er all diese Verbrechen zu?” Wer begeht die Verbrechen? Gott? Das Problem ist, dass den meisten Menschen viele andere Dinge (wie Geld, Macht, ihr Stolz, ihre Ehre, usw.) viel, viel wichtiger sind, als Liebe. Und das ist Sünde.
Unser Geiz lässt es zu, dass wir auf unserem Reichtum sitzen währen täglich zehntausend Menschen verhungern.
Unsere Habgier und unser Neid und Hunger nach Macht lassen es zu, dass wir - manchmal auch noch unter dem Denkmantel der “Gerechtigkeit,” der “Demokratie,” oder - noch schlimmer - im Namen Gottes in andere Länder einfallen, ihre Bevölkerung systematisch ausrotten, ihre Häuser zerstören und ihre 15-jährigen Töchter unter dem Motto, “alles was ein Tuch auf dem Kopf trägt, ist schuldig,” vergewaltigen, wie es uns gerade so stolz die mächtigste und “christlichste” Nation der Welt im Irak vormacht.
Unser Stolz verhindert natürlich, dass wir uns jemals eine solche Schuld eingestehen würden, und so erlauben wir unserer Faulheit, uns dazu zu bringen dass wir weiterhin tatenlos zusehen, stopfen uns in unserer Völlerei weiterhin die Bäuche voll, lassen unseren Hedonismus uns weiterhin von solchen Themen ablenken; lassen uns weiterhin in Furcht von unseren Politikern belügen, und belügen uns selbst, und wenden unseren Zorn selbstgerecht gegen Gott, weil Er doch schließlich die Schuld an allem trägt… Oder?

Vielleicht wollen wir es ja auch gar nicht besser wissen. Information ist ja gut und schön, aber wenn es um die Wahrheit geht, ist sie uns oft zu viel des Guten. Lieber weiter schlafen und bequem mit unseren Sünden weiter leben. Lass sie sich doch gegenseitig ausrotten… Es wird uns schon nicht betreffen… Das Böse wird einfach von selber weg gehen. Mach einfach die Augen zu… sieh’ nicht hin, halt’ dir die Ohren zu, oder dreh’ den Fernseher noch lauter… das Gewissen übertönen… noch ein Bier… ahhh, “Ignoranz ist Wonne,” wie schon der Verräter Cypher in “Matrix” so schön sagte.

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Am Anfang war die Information

at (Kreationismus) (, )

1.1.08

Ja, ich bin einer dieser Wahnsinnigen… dieser verrückten, gefährlichen Fanatiker, die an die biblische Schöpfung glauben. Ich bin ein Kreationist. Bzw. wir beide sind es.

Wenn man unter Google video den Suchbegriff “Creationism” (”Kreationismus”) eingibt, so muss man zunächst durch 3 ganze Seiten voll mit Links zu Videos waten, in denen Kreationisten in Stücke gerissen werden. Entweder von irgendwelchen Kommödianten, pseudowissenschaftlichen Produktionen, oder jedem Hinz und Kunz im Internet, der meint, seinen Thema zu dem Senf abgeben zu müssen, und von deren Intellienzlevel man annehmen kann, dass wenn man ihnen eine Waffe in die Hand geben würde und ihnen sagen würde, “Ab heute ist es legal, Kreationisten abzuknallen,” sie ohne Zögern solche Knall köpfe wie uns vom Antlitz der Erde vertilgen würden. Nun, sie werden sich noch ein paar Jährchen gedulden müssen, bis es dann so weit is.

In der Zwischenzeit geht die Jagd der haushoch überlegenen Überzahl auf die kleine, anders denkende Minderheit halt auf der verbalen Ebene der Medien weiter. Mit Klans wie den Rockefellers, denen es sehr am Herzen liegt dass die Menschheit sich weiterhin für Säugetiere hält (Tiere sind viel leichter manipulierbar und “nutzbar” als frei denkende Geschöpfe eines überlegenen Gottes), mit Kohle bis zum Abwinken um in die Aufrechterhaltung der wahrscheinlich größten Lüge aller Zeiten zu pumpen, fällt es den Evolutionisten genau so leicht, die Oberhand in diesem Krieg zu bewahren, wie im 2. Weltkrieg den Nazis über Juden, Polen, usw.

Wenn man sich aber trotzdem nicht entmutigen lässt und seine Suche nach Argumenten der anderen Seite weiter führt, so wird man schließlich fündig und stösst auf eine 7-teilige Serie bei Youtube von einem Mitglied namens Skysplash, in dem man sich darüber informieren kann - falls man die nötigen Sprachkenntnisse besitzt (was natürlich bei dem momentanen Stand der deutschen Bildung nur bei einer absoluten Minderheit der Fall ist) - wie es kam, dass hochrangige Wissenschaftler, die einst führende Bücher zum Thema Chemikalische Evolution schrieben, ihre eigenen Theorien nicht mehr glauben konnten, anhand der Dinge, die sie in ihren wissenschaftlichen Untersuchungen entdeckten.

Es stellte sich nämlich heraus, dass es genau so unmöglich war, dass sich Aminosäuren (essenzielle Bestandteile von Proteinen, die wiederum essenzielle Bestandteile jeder einzelnen Zelle auf der Erde darstellen) aus Zufall in der richtigen, lebensnotwendigen Reihenfolge zusammen schließen könnten, wie aus wahllos vom Himmel fallenden Buchstaben aus eine Scrabble Spiel gezielte Informationen zu erhalten.

Es stellte sich heraus, dass die Annahme, “Materie + Energie = Leben” falsch war. Sie musste ergänzt werden, zu “Materie + Energie + INFORMATION = Leben.” Ohne Information läuft nix.

Ohne die Informationen und Anweisungen von DNA-Molekülen, die sich übrigens als die größte bisher bekannte Quelle an Information und Intelligenz im Universum herausstellten, bei denen selbst Bill Gates mit seinen Heerscharen nicht mithalten kann, bekommt man nicht einmal ein einziges, für Leben erforderliches Protein zusammen.

Das Video zeigt auch, wie komplex dieser Vorgang ist.

Traurig ist die Statistik von der Anzahl der Leute, die sich bisher die Mühe gemacht haben, sich einmal wirklich über die Sachverhalte zum Thema Intelligent Design zu informieren und sich dieses Video anzuschauen. Es waren gerade mal 170 Personen, die es bis zum letzten Teil geschafft haben.

Es ist ein trauriger Beweis für die Tatsache dass wenn eine alles verändernde Wahrheit an’s Tageslicht kommt, so wird sich nicht unbedingt sofort als solche angenommen, sondern wird zuerst von den Vertretern der bisher regierenden Unwahrheit und Ignoranz bis auf’s Blut verteidigt. Sowohl von den F-Wörtern schwingenden Hinz & Kunz’s vor ihren Webcams, wie den Wissenschaftlern, denen ein Umdenken nach all den Jahrzehnten in denen sie Gehälter für die Aufrechterhaltung einer These bezogen haben, die sich nun bestenfalls als Irrtum entpuppt, viel zu unbequem ist.

Denn schließlich sind es die Geldgeber, die den Ton angeben. Und denen liegt nach wie vor noch sehr viel daran, dass Johnny weiterhin schön brav glaubt, dass er im Grunde nichts weiter als ein hochmutierter Affe ist.

 

P.S.: Ein weiterer Sieg des Geistes ueber die Materie: das oben angepriesene Filmchen ist (fuer knapp 23.- Oere) auch auf deutsch zu ergattern:

http://www.wort-und-wissen.de/medienstelle/dvd/lebensgeheimnis.html

(Wort und Wissen haben uebrigens neuerdings auch einen eBay-Shop)

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Göttlicher Qualitätsvergleich

at (Glaube & Spiritualität, Gott & die Welt) (, )

25.11.07

Eine Menge Leute sagen ja, dass sie an Gott glauben. Sogar Stefan Raab hat das mal von sich behauptet. Was viele Leute allerdings nicht wissen, ist, dass es sozusagen zwei “Götter” gibt, bzw. 2 die von sich behaupten, der Schöpfer dieser Welt zu sein. Natürlich mag es noch viele andere “Götter” aus den verschiedensten Religionen und Glaubensrichtungen geben, aber je länger man sich mit der Materie beschäftigt, um so offensichtlicher wird, dass diese lediglich im Dienste einer jener zwei Rivalen stehen.

Der eine ist “der Gott dieser Welt.” Er wird von den meisten Leuten verehrt, und ist auch identisch mit der Haupt-Gottfigur der antiken Religionen der Griechen (Zeus), Römer (Jupiter), Babylonier und Ägypter, etc., und hat auch mehrere moderne Namen, unter denen er von denen verehrt wird, die seine wahre Identität kennen, obwohl die meisten ihn ganz offiziell eben nur “Gott” nennen, denn schließlich ist er das ja auch für sie.

Der Andere - und Er ist wirklich ganz und gar anders - ist der Gott der nicht von dieser Welt ist, und das, obwohl sie nach Aussagen Seiner Gläubigen von Ihm geschaffen wurde, und zwar in nicht mehr als 6 Tagen.

Der Gott dieser Welt geht die Schöpfungsfrage etwas vorsichtiger an. Er ist zwar sehr mächtig, doch er weiß, in 6 Tagen hätte er das nicht hingekriegt. Vielleicht in 6 Milliarden Jahren. VIELLEICHT. Aber wahrscheinlich eher nicht, auch wenn wir noch so viele Nullen an diese Zahl hängen. Der Vorteil jedoch, wenn man sich für den Schöpfungsvorgang (angeblich) unendlich viel Zeit gelassen hat, dann kann niemand wirklich nachvollziehen was da tatsächlich abgegangen sein soll. Man kann Abertausende von “Wissenschaftlern,” Lehrern, Filmproduzenten und Verlegern von Büchern und Magazinen engagieren und so viel Geld in die Verkündung dieses “Evangeliums” pumpen dass nur die Allerdreistesten es wagen würden, nicht daran zu glauben (sondern eben die “6 Tage” Version), aber man bleibt so gut wie anonym bei der Sache, und kann notfalls auch dem Zufall die Schuld in die Schuhe schieben und sagen, es habe sich alles von selber erschaffen.

Was man wissen muss über den Gott dieser Welt ist, dass was er am besten kann - nach Aussage des Anderen Gottes, der nicht von dieser Welt ist - ist lügen. Er mag zwar nicht die Welt erfunden haben, aber dafür die Lüge. Und so macht er halt auch gerne große Versprechen. In der Tat, verspricht er einem alle Reichtümer der Welt, wenn man ihn anbetet, denn anscheinend sind sie ihm in die Hand gegeben. Aber das ist ja auch relativ einfach, solange es noch Bäume gibt, aus denen man Papier machen kann - kleine Papierscheinchen die halt eben so viel wert sind, wie man den Leuten weis machen kann dass sie wert sind, und falls es eines Tages keine Bäume mehr geben sollte, auch dafür hat Lucy (so wird er unter Freunden genannt) bereits eine Lösung parat.

Wahrscheinlich der größte Unterschied zwischen dem Gott dieser Welt und dem Anderen, ist, dass der erstere die Menschen im Grunde nicht ausstehen kann. Man erkennt dies an seinen Nachfolgern, die entweder lauthals verkünden wie viel besser diese Welt dran wäre ohne die Pestilenz Menschheit, oder direkt zur Tat schreiten und Abertausende abschlachten. Entweder durch rohe Waffengewalt (diese Kunst ist das was Lucy am zweitbesten kann) oder indem man sie verhungern lässt, oder an künstlich oder natürlich kreierten Krankheiten zu Grunde gehen lässt. Wenn es um Leid und Elend geht, das man den Menschen zufügen kann, dann ist Lucy tatsächlich unübertrefflich und ein wahrer Meister.

Der Andere Gott widerum wird in Seinem eigenen Buch als die Liebe selbst beschrieben. Ihm geht es weniger um Kohle (is’ ja eh nur Papier), und auch weniger darum, den starken Mann zu markieren indem man sich bis an die Zähne bewaffnet und unschuldige Männer, Frauen und Kinder abschlachtet, sondern um das Gegenteil all jener Gier und jenen Hasses. Ihm geht es darum, den anderen, die nicht auf Lucy’s Tour reinfallen, beizubringen wie man einander liebt.

Selbst wenn es einen das Leben kostet. Denn dieses Leben ist nicht alles, verkündet der Andere Gott. Das beste kommt erst noch.

Die meisten Jünger des Gottes dieser Welt setzen ihre Karten auf das hier und jetzt. Schließlich ist ihr Gott der Gott dieser Welt, und die Rolle die er oder sie selbst in der nächsten - falls es eine gibt - spielen werden, ist für sie ein dunkles Mysterium. Lieber auf Nummer Sicher gehen, und in das investieren, was man auch sehen kann. Oder kaufen. Oder anderen wegnehmen.

Und wenn’s dann mal Probleme gibt, kann man es immer noch auf den Anderen Gott schieben, Den, Der sowieso nur halb so beliebt ist, weil Er halt eben so anders ist.

Der Gott dieser Welt ist der geborene Politiker (und wahrscheinlich auch der Gott der meisten Politiker). Seinen Rivalen durch den Schmutz zu ziehen bedeutet für ihn keine Schwierigkeit, während er sich selbst als der kommende Retter und Erlöser darstellt.

Wie Jesus sagte, “Ich komme im Namen Meines Vaters, und Mich nehmt ihr nicht an. Ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen.”

Allerdings wissen Insider, dass wenn er kommen wird, dieser Superheld unter allen Politikern, Tyrannen und Kriegstreibern, dann wird sich erst zeigen was wirklich in ihm steckt, und es wird sich mal wieder heraus stellen dass er nicht hält, was er verspricht. Er kann es einfach nicht. Mehr als große Worte schwingen und Panzer dirigieren und Leid und Elend bescheren hat er letztendlich nicht drauf. Und so wird seine glorreiche - bereits von seinen engsten Nachfolgern angekündigte - neue Weltordung auch (Gott sei Dank) nicht von langer Dauer sein.

Er wird sich lediglich als Thronräuber entpuppen, und zur Enttäuschung all jener die ihre Hoffnung auf ihn gesetzt haben, wird der vorübergehende “Gott dieser Welt,” der Gott der Lüge, des Hasses und des Krieges, dem Anderen, dem wahren Gott der ewigen Welt - dem Gott der Liebe - weichen müssen.

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Schwierige Wunder

at (Erziehung) ()

26.9.07

Ich glaube, verglichen mit manchen Wundern, die in der Welt von Nöten wären, war das Kunststück, die Welt in 6 Tagen zu erschaffen, ein Kinderspiel, auch wenn dieser Orgasmus göttlicher Schöpfungskraft unseren himmlischen Vater dazu brachte, erst mal eine Verschnaufpause einlegen zu müssen.

Aber ich hätte da eine Herausforderung  für Ihn, die Ihn sicherlich länger als 6 Tage in Anspruch nehmen zu müssen. Wie lange, z. B., würde es brauchen, bis meine 11-jährige Tochter es lernt, die Marmelade, die sie traditionell beim Brote schmieren verkleckert, eigenständig aufzuwischen?

Sicherlich mehr als 6 Tage. Höchstwahrscheinlich mehr als 6 Wochen. Wahrscheinlich sogar länger als 6 Monate. Vielleicht 6 Jahre…

Ich glaube, die Wunder, die für Gott wirklich eine Herausforderung darstellen, sind diejenigen, die unsere Kooperation benötigen. Ich sehe es ja daran, wie schwer es es mit mir selber hat… Wie bekommt man jemandes Kooperation, ohne sie zu erzwingen?

Das Rote Meer zu teilen und die Kinder Israels dadurch auf trockenem Boden wandeln zu lassen, war ein Klacks gegen die Herausforderung, Sein Volk sicher durch die Fluten vn Lügen, Versuchungen und Ablenkungen an’s andere Ufer zu bringen, die uns ständig umgeben und jeden Moment drohen, über uns einzubrechen und uns zu verschlingen.

Blinde sehen zu machen war viel einfacher als die geistig Blinden dazu zu bringen, die Wahrheit zu sehen, vor allem solche die glauben dass sie bereits sehen… oder hören können. Einen Lahmen zum hüpfen zu bringen war bestimmt viel einfacher als jemanden der die Wahrheit kennt dazu zu bewegen, seinen Hintern zu erheben um tatsächlich etwas zu tun um die Welt zum besseren zu verändern.

Und Tote aufzuwecken, ist wahrscheinlich einfacher als die Zombies von heute, die lebenden Toten, dazu zu bringen sich von ihren Sofas, Fernbedienungen, Gameboys, Nintendos und Talkshows zu trennen und dem wahren Leben einmal in’s Gesicht zu sehen…

Ja, ich glaube an Wunder. Aber bei manchen bin sogar ich etwas skeptisch… Vielleicht brauchen sie auch einfach nur etwas mehr Zeit als so ein läppischer kleiner Act wie die Erschaffung des Universums…

Ich lass’ mich jedenfalls gerne überraschen…

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Apartheid á la Suisse

at (Gesellschaft, Politik) (, , , )

18.9.07

Da wir - geographisch gesehen - auf 3 Seiten umgeben von der Schweiz sind und somit hautnah mit unseren schweizerischen Nachbarn zusammen leben, haben wir des öfteren das Privileg, sowohl die Vorzüge, als auch die Nachteile dieses bemerkenswerten Landes zu genießen.

Was die Natur dort anbelangt, so wurde die Schweiz ja offensichtlich von ihrem Schöpfer gesegnet wie kaum ein anderes Land, und es ist verständlich, dass nicht jeder sofort bereit ist, ein solches Idyll mit dem Rest der Welt zu teilen (zumal diese sich ja auch in wünschenswertem Zustand befindet).

Vor kurzem entdeckten wir die obige, mehr oder weniger künstlerische Expression der schweizerischen Weltanschauung, die zwar dem schweizerischen oder konservativen Betrachter harmlos genug erscheinen mag, uns aber verdächtig an Aparthheid oder die Anfänge des 3.Reichs erinnert.

Die Position eines Landes das sich (zumindest offiziell) aus den Geschehnissen der Weltkriege distanzierte erlaubt eben gewisse Freiheiten, die sich andere nicht so ohne weiteres und ohne großes Geschrei und Proteste herausnehmen könnten. “Wir haben uns unsere Hände ja nicht schmutzig gemacht,” scheint die selbstgerechte Haltung zu sein, selbst wenn ausführlichere Recherchen der letzten Jahrzehnte anderes bewiesen haben.

Aber man sieht sich halt als ein sauberes Land, und möchte es auch als solches bewahren. Verständlich. Aber nicht auch ganz schön selbstsüchtig? Und vor allem, alles andere als christlich. Wenn Christus Schweizer gewesen wäre, hätte Er sich wahrscheinlich auch den Weg in den alles andere als klinisch sauberen Stall in Bethlehem erspart, den Kontakt mit Aussätzigen, Prostituierten, Dämonenbesessenen… Er hätte die Welt den Römern und das jüdische Volk den Pharisäern überlassen können, die, wie Er sagte - ganz ähnlich dem durschschnittlichen Kirchenchristen von heute, “es wohl sagen, aber nicht tun,” in anderen Worten, kein lebendiges Beispiel für das Wort Gottes sind, wie Er es war.

Geistlichkeit und Religion hätten sich weiterhin einzig und allein in den Köpfen gewisser Leute abspielen können, ohne dass sich irgendjemand je dabei die Hände hätte schmutzig machen müssen, ohne jegliche Auseinandersetzung mit den unerwünschten Elementen der Gesellschaft, den schwarzen Schafen, die man ja - wie auf dem Schweizer Plakat - am liebsten mit einem Tritt ganz einfach von sich stösst.

Laut der Lehre des Enneagramms, einer Methode zur Unterscheidung 9 verschiedener Persönlichkeitstypen, ist die Schweiz eines der Symbolländer für Menschen vom Typen EINS, denen, die den Hang zum Perfektionisten haben. Perfektionisten haben wenig Geduld für jene die weitaus weniger “perfekt” sind als sie selbst. Ich bin sogar zu dem Schluss gekommen, dass das vielleicht auch der Grund ist, warum es so viele Homosexuelle in der Schweiz gibt (wer schon mal abends auf einem Rastplatz in der Schweiz halten musste, weiss wovon ich rede): es ist einfacher, das gleiche Geschlecht zu lieben, als sich mit den Differenzen des anderen auseinanderzusetzen.

Ein weiteres Land das als Symbolland für EINSer gilt, ist Japan, ein Land, aus dem man neben seiner hohen industriellen Effektivität und Abreitsmoral auch von einer erschreckend hohen Selbstmordrate hört. Perfketionisten fällt es schwer, sich mit der Unvollkommenheit dieses Lebens auseinanderzusetzen.

Während die Welt gerade müde wird vom Betrug und Selbstbetrug der Amerikaner, und gleichzeitig immer mehr in die kollektive Furcht der Deutschen unter Hitler getrieben wird (der nächste “Führer” kommt bestimmt!), so haben wohl auch jene ach so sauberen und perfektionistisch angehauchten Länder und Völker und Persönlichkeiten unter uns mit ihren “Kollektivsünden” zu kämpfen…

Oder man ignoriert sie einfach, und lässt die Welt weiterhin flussabwärts treiben, in der Hoffnung, “Vielleicht erwischt es uns ja diesmal auch nicht…”

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